Die Sommerferien 2026 stehen vor der Tür, und mit ihnen auch eine große Welle an Bauarbeiten im Raum Klosterneuburg. Die ÖBB und das Land Niederösterreich haben sich zusammengetan, um die Infrastruktur auf der Franz-Josefs-Bahn und der Umfahrungsstraße Klosterneuburg (B14) zu erneuern. Das klingt ja erstmal nach einer Menge Lärm und Staub! Aber keine Sorge, die Arbeiten sind so koordiniert, dass die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste minimiert werden sollen.
Von 4. Juli bis 7. September 2026 wird die Strecke zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern nur eingleisig befahrbar sein. Das bedeutet, dass REX-Züge (REX4 und REX41) während dieser Zeit in Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern halten. Um die Pendlerverbindungen nach Wien aufrechtzuerhalten, wird es aber auch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben. Die Züge der S40 hingegen verkehren nur zwischen Wien Franz-Josefs-Bahnhof und Klosterneuburg-Weidling sowie ab Tulln/Donau. Ein wenig kompliziert, ja – aber machbar!
Bauarbeiten und Umleitungen
Die Hauptarbeiten, die vor allem die Erneuerung der Gleisanlagen und Entwässerungen umfassen, finden in den Monaten Juli und August statt. Und das wird so richtig laut! Wenn die schweren Bahnbaumaschinen ans Werk gehen, wird es tagsüber, nachts und sogar am Wochenende rundgehen. Die Anwohner sollten sich auf erhöhten Lärm und Staub einstellen, das ist einfach nicht zu vermeiden. Aber hey, nach dem ganzen Krawall gibt’s dann auch wieder neue, frische Gleise!
Während die Arbeiten an der Franz-Josefs-Bahn voranschreiten, gibt es auch Einschränkungen für die Park & Ride-Anlagen. In Großweikersdorf wird die Kapazität bis Ende 2026 reduziert, und in Ziersdorf muss die nordseitige Anlage teilweise gesperrt werden. Es könnte also etwas eng werden für die Autofahrer, die mit dem Bus in die Stadt fahren wollen.
Generalsanierung im Johanna-Tunnel
Ein weiteres spannendes Projekt ist die Generalsanierung der elektromaschinellen Ausstattung im Johanna-Tunnel an der B14. Hier werden nicht nur Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen erneuert, sondern auch Lärmschutzpaneele installiert. Das klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung, um sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern. Während der Arbeiten wird der Tunnel komplett gesperrt, und für den Durchzugsverkehr müssen großräumige Umleitungen eingerichtet werden. Ein bisschen Geduld ist also gefragt!
Besonders in der Zeit vom 6. bis 27. Juli wird die gesamte Umfahrung Klosterneuburg gesperrt sein, bevor es von 27. Juli bis 16. August weitere Einschränkungen gibt. Umleitungsstrecken in Richtung Wien und Tulln sind bereits festgelegt, sodass zumindest ein gewisses Maß an Mobilität erhalten bleibt.
Ein Blick in die Zukunft
Die beiden großen Infrastrukturprojekte sind Teil eines umfassenderen Plans zur Modernisierung der Franz-Josefs-Bahn zwischen Gmünd und Wien. Und die Zukunft sieht vielversprechend aus! Neben der Elektrifizierung und der zweigleisigen Führung der Strecke zwischen Horn und Wien, die die Fahrzeiten erheblich reduzieren sollen, sind auch weitere Verbesserungen über 2026 hinaus geplant. Man kann also gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen werden.
Wer sich über Fahrpläne und genauere Informationen zu den Bauarbeiten informieren möchte, sollte einen Blick auf die ÖBB-Website werfen oder die Fahrplanauskunft Scotty nutzen. Es bleibt also spannend, wie sich der Verkehr in der Region entwickeln wird und welche positiven Veränderungen diese Bauarbeiten mit sich bringen!
