Heute ist der 12.05.2026 und Wien hat Grund zur Freude! Die ÖBB hat am 6. Mai 2026 in einer prunkvollen Pressekonferenz den neuen Cityjet Doppelstockzug vorgestellt. Unter den Anwesenden waren gewichtige Namen wie Peter Spuhler von Stadler, Mobilitätsminister Peter Hanke und der ÖBB CEO Andreas Matthä. Der neue Zug feiert seine Premiere auf der Strecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wiener Neustadt und verspricht mehr Komfort und Platz für die Fahrgäste.
Die ÖBB hat tief in die Tasche gegriffen und rund 1,5 Milliarden Euro in insgesamt 109 neue Cityjet Doppelstockzüge investiert. Diese Züge sind nicht nur schick, sondern Teil eines größeren Investitionsprogramms von 6,1 Milliarden Euro, das bis 2030 für 330 neue Züge sorgen soll. Die ersten Doppelstockzüge kommen bereits Ende Juni auf der Strecke von Wien nach Payerbach/Reichenau zum Einsatz, und das ist wirklich eine spannende Nachricht für alle Pendler und Reisenden.
Komfort und Technik für die Zukunft
Was macht den neuen Cityjet Doppelstock so besonders? Da gibt es einiges! Andreas Matthä betont, dass die Investitionen in diese Züge vor allem darauf abzielen, den Komfort und die Kapazität im Nahverkehr zu erhöhen. Und das merkt man direkt: Die neuen Züge bieten bis zu 25% mehr Sitzplätze, was gerade zu Stoßzeiten einen echten Unterschied macht. Udo Landbauer, der stellvertretende Landeshauptmann, spricht von mehr Platz und Komfort – und das ist nicht übertrieben.
Die Innenausstattung ist modern und einladend, mit bequemen Sitzen und barrierefreien Ein- und Ausstiegsbereichen. Fahrradfahrer und Eltern mit Kinderwägen werden sich über die Mehrzweckbereiche freuen, die extra dafür geschaffen wurden. Und das ist noch nicht alles: Klimaanlage, Steckdosen mit USB-Anschluss, ein modernes Reisendeninformationssystem und Gratis WLAN – hier wurde an alles gedacht! Die technischen Daten sind ebenfalls beeindruckend: Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 160 km/h und einer Sitzplatzkapazität von bis zu 591 Personen bei der sechsteiligen Garnitur gibt es viel Platz für alle.
Ein Schritt in die Zukunft der Mobilität
Die Bedeutung der Schiene für die Mobilitätswende hebt auch Mobilitätsminister Peter Hanke hervor. In einer Zeit, in der der öffentliche Verkehr immer wichtiger wird, ist es entscheidend, dass wir auf moderne und effiziente Alternativen setzen. Die ÖBB hat 2025 bereits 559 Millionen Fahrgäste transportiert und 79 Millionen Tonnen Güter – das ist eine beeindruckende Bilanz! Und das Beste: Der gesamte Strom, der für die Züge und Bahnhöfe verwendet wird, stammt aus erneuerbaren Energien. Ein echter Beitrag zum Umweltschutz, den man nicht unterschätzen sollte.
Florian Krumböck betont darüber hinaus die Relevanz der Bahn für das Verkehrsangebot in Niederösterreich. Diese neuen Züge machen die Bahnfahrt nicht nur bequemer, sondern auch attraktiver. Wer möchte schon im Stau stehen, wenn er bequem und schnell mit dem Zug ans Ziel kommt?
Die Zukunft der Mobilität in Wien und darüber hinaus sieht glänzend aus. Mit über 48.000 Mitarbeitern, darunter auch 2.145 Lehrlinge, setzt die ÖBB auf eine starke Zukunft. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die neuen Doppelstockzüge in den Alltag der Wiener einfügen werden – und ehrlich gesagt, darauf freuen wir uns jetzt schon!