Am 4. Juli geht’s los – im Kalthaus des Botanischen Gartens in Wien wird die neueste Ausstellung der Initiative „PalArt“ eröffnet. Hier dreht sich alles um die kleinen Wunder der Natur, die Pollen. Ja, genau, die winzigen Körner, die so viel mehr sind als nur Allergieträger! Forscherinnen und Forscher der Universität Wien haben kreative Kunstwerke aus diesen Pollenkörnern geschaffen, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch einen guten Zweck erfüllen. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Kunstwerke fließt in die Pollendatenbank „PalDat“, die für die Forschung von großer Bedeutung ist.

Die Ausstellung, die bereits seit 20 Jahren besteht, ist ein wahres Fest für Kunst- und Naturfreunde. Und das Beste: Der Eintritt ist kostenlos! Von 10 bis 17:45 Uhr kann man sich von den Kunstwerken inspirieren lassen, die nicht nur die Schönheit der Natur zeigen, sondern auch die Wissenschaft dahinter. Ein Highlight ist die Führung am Mittwoch, dem 8. Juli, wo die Künstlerinnen Silvia Ulrich und Martina Weber durch die Ausstellung leiten – für nur 5 Euro! Treffpunkt ist um 16:30 Uhr beim Portiershäuschen am Haupteingang. Und zur Vernissage am Mittwoch um 18 Uhr sind nicht nur die Werke zu bewundern, sondern auch die Künstlerinnen und Künstler selbst, die gerne mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Brot und Wein werden ebenfalls angeboten – besser geht’s nicht!

Kunst trifft Wissenschaft

„PalArt“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern ein schillerndes Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft. Mitglieder der Abteilung für Strukturelle und Funktionelle Botanik der Universität Wien und des Vereins AutPal zeigen hier ihre Werke. Die Vielfalt der gezeigten Kunst ist beeindruckend. Da gibt es zum Beispiel das Bild „Auf Entdeckungsreise – Doronicum clusii“ von 2018, ein Druck auf Alu, das von Silvia Ulrich koloriert wurde. Oder „Über dem Horizont“ aus dem Jahr 2019, ein Acrylgemälde von P. Brodaric, das einen traumhaften Blick auf die Pollenwelt bietet. Und „Energie“ von U. Schachner kombiniert Acryl mit Collage – einfach faszinierend!

Die jährlichen Verkaufsausstellungen im Sommer sind eine wunderbare Gelegenheit, Kunstwerke zu erstehen und gleichzeitig die Forschung zu unterstützen. Denn die Pollendatenbank „PalDat“ ist nicht nur für Wissenschaftler von Bedeutung, sondern auch für alle, die sich für die Wunder der Natur interessieren. Das Open-Access-Buch „Illustrated Pollen Terminology“ könnte für viele ein wertvoller Begleiter sein, das palynologisches Grundwissen und über 1.600 Bilder bietet. Eine wahre Schatzkiste für Studierende, Wissenschaftler und naturwissenschaftlich Interessierte.

Ein Ort der Begegnung

Der Botanische Garten in der Mechelgasse 2 ist nicht nur ein Ort der Forschung, sondern auch ein Ort der Begegnung. Hier treffen Kunst und Wissenschaft aufeinander, und das auf eine Art und Weise, die einfach zum Staunen einlädt. Man kann die frische Luft genießen, den Duft der Natur einatmen und sich von den kreativen Ideen inspirieren lassen. Die Künstler und Forscher, die hinter „PalArt“ stehen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihren Arbeiten zu begeistern – und das gelingt ihnen ganz offensichtlich!

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Wenn du also an den ersten Julitagen in Wien bist, lass dir diese Ausstellung nicht entgehen! Es ist eine Gelegenheit, nicht nur die Schönheit der Pollenkunst zu entdecken, sondern auch mit den Menschen zu sprechen, die diese faszinierenden Werke geschaffen haben. Ach, und das alles in einem der schönsten Botanischen Gärten der Stadt – da kann man gar nicht anders, als sich wohlzufühlen!