Heute ist der 2. Juni 2026, und in St. Veit, Kärnten, wurde ein spannendes Projekt ins Leben gerufen, das die Schulwelt auf den Kopf stellt! Unter dem Motto „MINT mach mit“ trafen sich Schüler, Lehrkräfte und zahlreiche Interessierte auf dem Gelände der Fachberufsschule, um gemeinsam die Vielfalt der Bildung zu feiern. Das Ziel? Eine Vernetzung und gegenseitige Unterstützung der St. Veiter Schulen, die sich alle an dieser Bildungspartnerschaft beteiligen. Ein Vorreiter für ganz Kärnten, könnte man sagen!

Die Schulleiterin Barbara Urbanek hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen, und die Atmosphäre war gleich von Beginn an lebhaft. Ein kleines Highlight war der Auftritt des Kinderchors der Volksschule St. Veit, der mit seinen musikalischen Klängen für eine gelungene Auflockerung sorgte. Aber das war nur der Anfang! Workshops luden zum Experimentieren ein und boten spannende Informationen zu verschiedenen Schulprojekten. Hier waren Schülergruppen aus der 3a der VS St. Veit, 4. Klasse der VS Hörzendorf, 4b der MS St. Veit, 1d des BG/BRG St. Veit, 1AHW der HLW St. Veit International und 4PV der Fachberufsschule St. Veit aktiv am Start.

Ein Fest der MINT-Fächer

Die Aktivitäten waren wirklich bunt gemischt: Mini Companies, Experimente zu Energie aus Sonne, Wind und Wasser, Kräuteruntersuchungen und sogar Upcycling-Projekte – die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Kreativität auszuleben und gleichzeitig wichtige MINT-Kompetenzen zu erwerben. Und das Beste? Die Klassen wurden gemischt, was den interaktiven Austausch förderte und die Gemeinschaft stärkte. Schulqualitätsmanagerin Jovita Trummer lobte besonders die Vernetzung der Schulen, und Bildungsdirektorin Isabella Penz bedankte sich bei den Schulleitungen für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts.

Martin Kulmer, das Stadtoberhaupt von St. Veit, war sichtlich stolz auf die Integration der Schulen ins soziale Leben. Mit einem klaren Fokus auf MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – wird hier ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt. Denn MINT-Fächer sind mehr als nur trockene Theorie; sie sind entscheidend für die Zukunftskompetenzen und den gesellschaftlichen Fortschritt. Das wissen auch die Unterstützer des Projekts, darunter die Bildungsdirektion, die Kelag, die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer und die Raiffeisenbank.

Ein Blick über den Tellerrand

Das Projekt „MINT mach mit“ reiht sich ein in eine größere Bewegung. So wurde 2021 in Deutschland die Initiative MINTvernetzt gegründet, um die Vernetzung von Bildungsakteuren zu stärken. Diese Plattform bietet nicht nur einen Austausch von Best-Practice-Beispielen, sondern auch Unterstützung für MINT-Akteure durch Tools wie eine Fördermittelsuche. Ein wichtiges Ziel ist es, insbesondere Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern. Das Bündnis für Frauen in MINT-Berufen hat sich zum Ziel gesetzt, strukturelle Hürden abzubauen – ein Ansatz, der auch in Österreich immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Angeboten könnte die Bildungslandschaft revolutionieren. In einer Zeit, in der digitale Kompetenzen und technische Fertigkeiten immer wichtiger werden, zeigt das „MINT mach mit“-Projekt, wie Schulen durch Zusammenarbeit und Kreativität einen echten Unterschied machen können. Und das ist erst der Anfang: Im nächsten Jahr soll ein neues Thema gewählt werden, das die Begeisterung weiterträgt und die Schüler motiviert, ihre Potenziale auszuschöpfen.