Österreichs Fußballtraum: Auf der Jagd nach dem WM-Wunder
Die Fußball-Weltmeisterschaft ist in vollem Gange, und Österreichs Nationalteam hat nach der Niederlage gegen Argentinien den dritten Platz in der Gruppe J fixiert. Trainer Ralf Rangnick hat mit seiner Mannschaft eine spannende Reise unternommen, die nun auf einen entscheidenden letzten Spieltag gegen Algerien zusteuert. Ein Unentschieden würde schon reichen, um den zweiten Platz in der Gruppe zu sichern – da beide Teams dann bei vier Punkten wären, wäre das Torverhältnis entscheidend. Aber hey, ein Sieg wäre natürlich die klare Ansage! Denn dann wäre der zweite Platz in der Gruppe ganz klar in der Tasche.
Argentinien hat die Gruppe mit ihrem Sieg über Österreich bereits gewonnen und steht als Gruppensieger fest. Im Sechzehntelfinale könnte Österreich auf den Zweitplatzierten aus Gruppe H treffen – entweder Spanien, Uruguay, Kap Verde oder Saudi-Arabien. Sollte es allerdings zu einer Niederlage gegen Algerien kommen, könnte das für Österreich das Aus bedeuten, abhängig von den Ergebnissen der anderen Spiele. Die Wahrscheinlichkeit, mit nur drei Punkten unter die schlechtesten vier Gruppendritten zu fallen, ist zwar gering, aber die Nervosität steigt. Immerhin, die besten acht Gruppendritten erreichen die K.-o.-Phase. Das wäre ein großer Erfolg!
Ein Blick zurück: Von der Qualifikation bis zur WM
<pAber wie sind wir hierhergekommen? Die Qualifikation für diese WM war alles andere als einfach. Österreich trat in der Gruppe gegen große Namen wie Deutschland, Bulgarien, Albanien und Finnland an. Während Deutschland alle Spiele gewann und zuvor die EM 1980 für sich entschied, kämpfte Österreich hart um den zweiten Platz. Ein 2:0 im Heimspiel und ein 0:0 im Auswärtsspiel gegen Bulgarien sicherten den Platz bei der WM in Spanien. Finnland und Albanien schieden ohne Punkt aus. Nach der Qualifikation gab es dann ein Zerwürfnis zwischen Teamchef Karl Stotz und dem ÖFB-Präsidenten Karl Sekanina, was Stotz letztlich den Posten kostete. Felix Latzke und Georg Schmidt übernahmen interimistisch die Betreuung der Nationalmannschaft.
In Spanien warteten dann gleich zwei große Herausforderungen, denn Österreich wurde in eine Gruppe mit Deutschland, Chile und Algerien gelost. Das erste Spiel gegen Chile gewannen die Österreicher mit 1:0, während Deutschland überraschend gegen Algerien verlor. Das war schon eine ziemliche Sensation! Im darauffolgenden Spiel besiegte Österreich Algerien mit 2:0. Doch das letzte Spiel gegen Deutschland war ein ganz besonderes Kapitel – das sogenannte „Nichtangriffspakt von Gijón“, wo beide Teams sich nur den Ball zuschoben und das Spiel ohne weitere Tore endete. Nach diesem Vorfall wurden die letzten Gruppenspiele seitdem parallel durchgeführt. Österreich schied schließlich in der zweiten Finalrunde gegen Frankreich aus. Ein weiteres Kapitel voller Emotionen und spannender Wendungen.
Das Comeback der österreichischen Nationalmannschaft
Jetzt, über 28 Jahre später, hat sich Österreich endlich wieder für eine WM qualifiziert! Mit einem 1:1 gegen Bosnien sicherte sich das Team von Rangnick den Platz und das Herz der Fans. Kapitän David Alaba, der sogar selbst den Mannschaftsbus fuhr, und Angreifer Marko Arnautovic, der einen neuen Nationalfeiertag für den 18. November forderte, waren die Helden des Abends. In der FIFA-Weltrangliste steht Österreich nun auf Platz 24 und wird bei der WM-Auslosung im Lostopf 2 eingeteilt. Die Vorfreude ist riesig!
Der Weg bis zur WM war lang und steinig, aber jetzt sind 235 Tage bis zum großen Event eine Zeit, in der sich das Team weiter vorbereiten kann. Der WM-Pokal war bereits in der Kabine präsent – ein Zeichen, dass die Träume lebendig sind und die Spieler sich auf die große Bühne freuen. Sie sangen sogar die inoffizielle Hymne „I am from Austria“. Man spürt einfach die Leidenschaft, die in dieser Mannschaft steckt!
