Wien, die Stadt der Kunst, bereitet sich auf ein ganz besonderes Ereignis vor. Vom 18. bis 25. Juli 2026 wird die Galerie am Park im 6. Bezirk zum Schauplatz der internationalen Gruppenausstellung LATENCY. Acht Länder – darunter Afghanistan, Nigeria, Südafrika, Bulgarien, Nordmazedonien, Deutschland, Kroatien und Österreich – bringen ihre Künstlerinnen zusammen, um das Thema des Körpers als Träger innerer Zustände, Sichtbarkeit und Verborgenen zu erkunden. Das klingt doch spannend, oder?

Die Eröffnung wird mit einer Live-Performance von JAZ und Kincső gefeiert. Die Vorfreude ist groß, denn die gezeigten Kunstformen – Malerei, Fotografie, Skulptur und Performance – versprechen ein buntes und vielschichtiges Erlebnis. Die Ausstellung zielt nicht nur darauf ab, Kunst zu präsentieren, sondern auch einen interkulturellen Austausch und Dialog über Körper, Identität und Wahrnehmung zu fördern. Und das Beste? Der Eintritt ist frei!

Ein Fest für die Sinne

Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt ein Begleitprogramm, das die Sinne anregt. Eine Weinverkostung mit Weinen aus den Herkunftsländern der Künstlerinnen wird die Besucherinnen in die Vielfalt der Kulturen eintauchen lassen. Und wenn DJ Toni die Musik auflegt, wird sicherlich die eine oder andere Fußspitze zucken! Täglich während der Ausstellungswoche ist die Galerie für Besucherinnen geöffnet, und es gibt auch Artist Talks, in denen die Künstlerinnen über ihre Arbeitsweise sprechen – live oder aufgezeichnet.

Die Kuratorin Viveka Biondić hat hier ein Programm auf die Beine gestellt, das nicht nur durch sein kreatives Potenzial besticht, sondern auch durch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Kunst wird hier als ein ganzheitlicher Prozess verstanden. Sie ist nicht statisch, sondern fließend und entwickelt sich ständig weiter, was sie „grenzenlos“ macht.

Kunst als verbindendes Element

Die Ausstellung LATENCY ist nicht nur eine Plattform für Künstlerinnen, sondern auch eine Gelegenheit, auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen viele von ihnen gegenüberstehen. Oft mangelt es an finanziellen Mitteln und Organisation, um ihre Werke der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hier soll sich etwas ändern. Das Ziel ist klar: Unterstützung für Menschen mit Fluchterfahrung, um ihre kreativen Stimmen zu stärken und sichtbar zu machen.

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Sinan Yaman beschreibt Kunst als wertfreien Raum, in dem jede Art des künstlerischen Ausdrucks willkommen ist – unabhängig von Technik, Stil oder Qualität. Die Vielfalt der gezeigten Werke wird ein besonderes ästhetisches Erlebnis bieten und dazu einladen, das Sichtbare und Erfahrbare zu erleben, das sonst vielleicht verborgen bleibt.

In den letzten Jahren hat die Wanderausstellung bereits in Städten wie Hamburg, Soest, Köln, Leipzig und Karlsruhe Halt gemacht. Die Resonanz war durchweg positiv, und die Vorfreude auf die Wiener Etappe ist groß. Kunst verbindet Kulturen und schafft einen Raum für Dialog und Begegnung. In dieser Hinsicht könnte die LATENCY-Ausstellung in Wien ein ganz besonderes Kapitel im kulturellen Austausch aufschlagen.