Heute ist der 6.05.2026 und wir blicken auf einen spannenden Wandel im FSW-Standort in Wien-Landstraße (Guglgasse). Hier wird im Sommer 2025 ein umfangreiches Umbauprojekt gestartet, das die Barrierefreiheit für alle Kund:innen erheblich verbessern soll. Immerhin sind es rund 15.300 Menschen mit Behinderungen, die der FSW in Wien unterstützt. Ein Thema, das vielen von uns vielleicht nicht immer bewusst ist, aber umso wichtiger ist. Fehlende Barrierefreiheit im Alltag – das ist ein echtes Problem, das wir nicht länger ignorieren können.

Schon beim Betreten des Gebäudes wird klar: Hier wird an alles gedacht. Eine automatische Türöffnung sorgt für einen mühelosen Zugang. Und im Empfangsbereich? Da erwartet die Besucher:innen ein großzügiges Design, das viel Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer und Personen mit Gehhilfen zulässt. Das Empfangspult hat sogar einen unterfahrbaren Bereich – genial, um Kommunikation auf Augenhöhe zu ermöglichen. Man fragt sich echt, warum das nicht überall so ist.

Barrierefreiheit als Grundpfeiler

Ein mobiler, induktiver Hörsystem für Menschen mit Hörbehinderung, ein visueller Brandalarm, der auch lautlos warnt, und ein taktiles Leitsystem am Boden für Menschen mit Sehbehinderung – all das sind durchdachte Details, die das Leben leichter machen. Hoher Farbkontrast zwischen Boden und Wänden sowie große, gut sichtbare Beschriftungen helfen zusätzlich, dass sich jeder gut zurechtfindet. Man muss einfach mal da gewesen sein, um das zu spüren!

Der multifunktionale Sanitärraum hat auch seine eigenen Highlights: ein höhenverstellbares WC, ein Waschbecken und ein beweglicher Hebelifter. Das ist wirklich ein Fortschritt für die Selbstständigkeit, denn hier wird Körperwäsche zur Leichtigkeit – und das während der Öffnungszeiten für alle Menschen mit Behinderung zugänglich. Solche Initiativen verdienen das ÖZIV-Gütesiegel in Gold, das hier erstmals in Wien verliehen wurde.

Ein Schritt zur echten Teilhabe

Hans-Jürgen Groß, Präsident des ÖZIV Burgenland, hat die umfassende Berücksichtigung von Barrierefreiheit gelobt. Und das zu Recht! Es ist schön zu sehen, dass Barrierefreiheit von Anfang an in die Planung einbezogen wurde. Das Kund:innenservice ist die erste Anlaufstelle für Unterstützung und spielt eine zentrale Rolle dabei, alle Wiener:innen gut zu erreichen. Barrierefreie Information und Kommunikation sind einfach unerlässlich.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der FSW ist nicht nur ein Dienstleister – er ist ein Partner für ein selbstbestimmtes Leben. Die Schritte zur Unterstützung sind klar: Kontaktaufnahme über das FSW-Kund:innentelefon oder persönlich. Hier erfahren die Menschen alles über Förderungen und ihre Ansprüche. So wird der Weg zur Unterstützung nicht zum Hindernisparkour, sondern zu einer echten Möglichkeit für Teilhabe und Chancengleichheit.

Insgesamt zeigt der Umbau des FSW-Standorts in Wien-Landstraße, wie wichtig es ist, Barrierefreiheit nicht nur als Pflicht, sondern als Chance zu sehen. Vielleicht wird dieses Projekt ja ein Vorbild für viele weitere Einrichtungen in und um Wien. Und wer weiß – vielleicht können wir in naher Zukunft noch mehr solcher positiven Entwicklungen erleben!