Gestern war ein spannender Handballabend im Raiffeisen Sportpark Graz, als die österreichische Nationalmannschaft im WM-Playoff-Hinspiel gegen Polen antrat. Die Stimmung war elektrisierend, rund 2.800 Fans sorgten für eine großartige Kulisse. Trotz eines frühen Rückstands von vier Toren, den die Österreicher in beiden Halbzeiten ausgleichen konnten, musste sich das Team letztendlich mit 26:25 geschlagen geben. Ein echter Krimi!
Die ersten Minuten waren für die heimischen Spieler alles andere als einfach. Polen setzte sich in der 12. Minute mit 8:4 ab, doch die österreichische Mannschaft ließ sich nicht unterkriegen. In der 16. Minute gelang es ihnen, auf 11:11 zu equalizen. So ging es weiter, halbzeitmäßig lag Polen mit 15:13 vorne. Nach der Pause stieg die Spannung weiter, als die Polen wieder auf 16:13 erhöhten. Aber Österreich zeigte eine beeindruckende Moral – erneut gelang der Ausgleich, diesmal auf 16:16.
Packende Schlussphase und Ausblick auf das Rückspiel
Die zweite Halbzeit war ein wahrer Krimi. Polen führte zwischenzeitlich 23:19, doch dann wurde es turbulent: In doppelter Unterzahl konnten die Polen nicht mehr richtig zupacken. Österreich nutzte diese Gelegenheit und glich auf 23:23 aus. Doch den entscheidenden Schritt in die Führung konnten die heimischen Spieler nicht machen. Teamchef Iker Romero lobte hinterher die Leistung seiner Mannschaft, betonte aber auch die Notwendigkeit, die Chancenverwertung zu verbessern. Spieler Lukas Hutecek gab sich optimistisch und sprach von seiner Zuversicht für das Rückspiel.
Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Olsztyn statt, und die Vorfreude ist groß. ORF SPORT + überträgt das Match live am 17. Mai um 14:50 Uhr. Kommentiert wird das Spiel von Johannes Hahn, mit Konrad Wilczynski als Co-Kommentator. Das wird sicher wieder ein spannendes Duell!
Ein Blick auf die Handballzukunft
Apropos Handball – die WM-Qualifikation 2026 wirft bereits ihre Schatten voraus. Am 13. Mai 2026 spielte die Schweiz gegen Italien im Hallenstadion Zürich und gewann 32:29. Die nächsten Spiele stehen auch schon fest. Parallel zu den Playoffs der Quickline Handball League, die am 24. Mai starten, gibt es auch zahlreiche Nachwuchstermine, die zeigen, dass der Handballsport in Österreich und der Schweiz lebendig bleibt. Es tut sich einiges! Die EM der Frauen im Jahr 2026 wird ebenfalls spannend, mit Spielen gegen Nordmazedonien, Norwegen und Rumänien.
Handball ist einfach mehr als nur ein Sport – es ist eine Leidenschaft, die Menschen zusammenbringt und Emotionen weckt. Das sieht man nicht nur bei den großen Spielen, sondern auch bei den vielen Handball-Camps, die regelmäßig stattfinden. Ob im Sommer oder Herbst, die Begeisterung ist überall spürbar.
So bleibt uns nur zu hoffen, dass die österreichische Nationalmannschaft im Rückspiel gegen Polen die nötige Leistung abrufen kann und vielleicht sogar den Sprung zur WM schafft. Die Fans werden sicher alles geben, um ihr Team zu unterstützen. Auf geht’s, Österreich!