Heute ist der 17. Mai 2026 und die Fußballwelt in Wien hat sich verändert. Der LASK hat mit einem klaren 3:0-Sieg gegen FK Austria Wien nicht nur das letzte Saisonspiel gewonnen, sondern sich damit auch das begehrte Double gesichert. Nach 61 Jahren, das letzte Mal war 1965, können die Linzer wieder den Meistertitel und den Pokal in den Händen halten. Ein solches Meisterstück ist nicht einfach so aus dem Hut gezaubert – das Team hat konstant stark performt, besonders seit der 10. Runde. Wer hätte gedacht, dass sie sich vom vorletzten Platz an die Tabellenspitze kämpfen konnten? Unbemerkt blieb dieser Aufstieg jedenfalls nicht!

Die Partie im ausverkauften Stadion, mit 15.600 begeisterten Zuschauern, war ein wahrer Fußballkrimi. Die ersten 38 Minuten waren für die LASK-Fans ein Geduldsspiel, bis Xavier Mbuyamba in der 38. Minute die erste Duftmarke setzte und das Netz zum Zappeln brachte. Die Austria versuchte zwar, zurückzukommen, doch Samuel Adeniran legte in der 49. Minute per Foulelfmeter nach. Bogarde machte schließlich in der 76. Minute den Deckel drauf. Der Trainer Dietmar Kühbauer, der im Oktober nach einem Wechsel zurückgekehrt war, kann stolz auf sein Team sein. Es war ein Triumph, der die Fans in Jubelstürme versetzte.

Ein historischer Moment

Der Meistertitel in der ADMIRAL Bundesliga ist für den LASK besonders bedeutsam, denn es ist der erste seit der Gründung der Bundesliga im Jahr 1974. Der letzte Meistertitel war, wie erwähnt, 1965 und seither hat sich viel getan. Damals – und das ist fast schon filmreif – feierte der LASK nicht nur den Meistertitel, sondern auch den Cupsieg. Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, die den Club in der Region und darüber hinaus so stark gemacht haben.

Eine kurze Rückblende zur Vereinsgeschichte sei hier erlaubt: Der LASK wurde 1899 gegründet und hat eine lange Tradition im Sport. Der Schwerpunkt lag anfangs auf Schwerathletik, doch die Fußballabteilung wurde bereits 1908 ins Leben gerufen. 1919 erhielt der Verein seinen heutigen Namen „Linzer Athletik Sport Klub“. Man kann sagen, dass der Fußball hier stets Teil der Identität war.

Der Weg zum Erfolg

Wie es der Zufall will, war das letzte Saisonspiel gegen die Wiener Austria nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Schaulaufen für die Fans. Die LASK-Anhänger konnten ihre Mannschaft in voller Pracht sehen, während die Konkurrenz, SK Sturm Graz, mit einem 2:0-Sieg über Rapid ebenfalls einen starken Auftritt hinlegte. Doch der LASK ließ sich nicht beirren und zeigte, was in ihm steckt. Es war die Krönung eines langen, harten Weges, der die Mannschaft von der unteren Tabellenregion bis an die Spitze führte.

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Der Meisterteller wurde von Christian Ebenbauer, dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesliga, überreicht. Seine Worte lobten die beeindruckende Entwicklung des LASK – eine Leistung, die nach dem Trainerwechsel im Oktober erst richtig Fahrt aufnahm. Die Fans können sich also auf eine spannende Zeit freuen, denn der LASK hat bewiesen, dass er bereit ist, in der österreichischen Fußballszene wieder eine tragende Rolle zu spielen.

Mit dem Erfolg im ÖFB-Cup und dem Einzug in die UEFA Europa League Gruppenphase – in der sie sich mit Teams wie dem FC Liverpool messen durften – hat der LASK in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch international die Karten neu mischen kann. Ein echter Fußballclub, der mit Herzblut für seine Fans spielt!