In dieser Woche gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Pharmaindustrie in Österreich: Kerstin Schorn wird die neue Country Head und Geschäftsführerin von Takeda Österreich. Eine großartige Wahl, wie ich finde! Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Pharmaindustrie bringt sie nicht nur viel Fachwissen mit, sondern auch eine klare Vision. Ihr Fokus liegt auf dem Zugang zu innovativen Therapien, was in Zeiten, in denen neue Behandlungsmethoden dringend benötigt werden, von enormer Bedeutung ist.

Seit 2018 ist Schorn Teil von Takeda, zuletzt als Leiterin des Bereichs Market Access in Österreich. Hier hat sie sich intensiv mit dem Zugang zu innovativen Arzneimitteln für Patient:innen mit seltenen und komplexen Erkrankungen beschäftigt. Ihre Erfahrung erstreckt sich über wichtige Therapiegebiete wie Immunologie, Onkologie und Gastroenterologie. Vor ihrem Eintritt bei Takeda war sie bereits in verschiedenen Funktionen tätig, darunter in der Arzneimittelzulassung, im Medical Affairs und in der Vertriebsleitung. Man könnte sagen, sie hat die gesamte Palette der Pharmaindustrie durchlaufen, was ihr einen einzigartigen Blickwinkel verleiht.

Ein starkes Engagement für die Gesundheit

Schorn hat sich den Herausforderungen in der Branche mit Bravour gestellt. Ihr Ziel in der neuen Funktion ist es, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Gesundheitswesen und Entscheidungsträger:innen zu stärken. Das ist nicht nur ein kluger Schachzug, sondern auch dringend notwendig, um einen raschen und nachhaltigen Zugang zu innovativen Therapien für Patient:innen zu gewährleisten. Österreich hat für Takeda eine besondere Bedeutung – hier sind Forschung, Entwicklung, Plasmaaufbringung, Produktion und Vertrieb vereint. Über 4000 Mitarbeiter:innen sorgen dafür, dass die Arzneimittel in mehr als 100 Länder exportiert werden. Das ist schon beeindruckend, oder?

Aarnoud Overkamp, der General Manager Central Europe Cluster von Takeda, hebt Schorns strategischen Weitblick und ihre Umsetzungsstärke hervor. Das Vertrauen in ihre Fähigkeiten zeigt sich auch in ihrem Engagement für die Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitsstandorts. Außerdem ist sie Mitglied der Healthcare Businesswomen’s Association (HBA), wo sie sich aktiv für Diversität und die Förderung von Frauen in Führungspositionen im Gesundheitssektor einsetzt. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass der Frauenanteil in der Unternehmensführung der Pharma- und MedTech-Industrie nur etwa 15 Prozent beträgt, und im Vorstand der Pharmaindustrie sogar knapp 5 Prozent beträgt.

Ein Blick auf die Gleichstellung

Die Zahlen sprechen für sich: Der durchschnittliche Frauenanteil in leitenden Positionen bei Verbänden, Interessenvertretungen und wissenschaftlichen Institutionen liegt bei 32 Prozent. Das zeigt, dass es in der Wissenschaft oft schwieriger ist, sich in Geschäftsleitungen oder wissenschaftlichen Leitungen zu behaupten. Schorns Aufstieg ist also nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen für den Wandel in der Branche, der hoffentlich noch mehr Frauen in Führungspositionen nach sich ziehen wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sie ihre neue Rolle gestalten wird und welche Impulse sie für die Branche setzen kann.

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