Hitzerekorde und Gewitter: Österreichs Klima im Wandel
Heute ist der 20. Juni 2026, und was für ein Tag! In Bad Deutsch-Altenburg, einem kleinen Ort im Bezirk Bruck an der Leitha, wurde mit 36,0 Grad Celsius die höchste Temperatur des Jahres gemessen. Das ist nicht nur ein bisschen heiß, das ist rekordverdächtig! Damit wird der vorherige Rekord von 35,6 Grad in Innsbruck nicht nur übertroffen, sondern gleich um einen ganzen Grad überboten!
Aber nicht nur dort, auch an anderen Orten in Österreich war es drückend warm. In Tulln-Langenlebarn wurden 35,6 °C registriert, während Wien-Hohe Warte mit 35,2 °C und Donaufeld mit 35,1 °C auftrumpfen konnten. Sogar in der Inneren Stadt, wo wir uns gerade befinden, kletterte das Thermometer auf 34,9 °C – ein ganz schöner Hitzeschub für die Wiener! Und Innsbruck? Die Stadt, die sonst so stolz auf ihre Berge ist, kam immerhin auf 34,5 °C.
Gewitter ziehen auf
Trotz dieser Hitze gab es auch eine dunkle Wolke am Himmel – im wahrsten Sinne des Wortes! In Kärnten, der Steiermark und im Wald- und Mühlviertel brachen heftige Gewitter aus, besonders in Unterkärnten und rund um Leoben. Die Niederschläge sorgten für ein wenig Abkühlung, klangen aber erst in den Abend- und Nachtstunden ab. Herrlich, sich nach so einem heißen Tag ein wenig abzukühlen, oder? Für den kommenden Sonntag ist ein sonniger Beginn mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad angesagt. Doch ab Mittag steigt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter in ganz Österreich. Die Wetterlage bleibt also spannend!
Der Wind weht dabei schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen – ein kleines Lüftchen, das man bei diesen Temperaturen wirklich schätzt. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 13 und 21 Grad, was uns zeigt, wie unterschiedlich die Temperaturen im Laufe des Tages sein können.
Ein Blick in die Zukunft
Doch wie sieht es mit unserem Klima aus? Der Klimastatusbericht für 2024 zeigt, dass wir in Österreich die Auswirkungen der fortschreitenden Erwärmung und extremen Wetterereignisse deutlich spüren. Das Unwettertief „Anett“ im September 2024 hat katastrophale Niederschläge und Hochwässer mit sich gebracht. Sechs Menschen verloren ihr Leben, und in Zentral-Österreich gab es die höchsten Niederschläge seit Beginn der Aufzeichnungen. Das ist schon ziemlich erschreckend!
Die Klima- und Energiefonds, zusammen mit dem Climate Change Centre Austria, arbeiten intensiv daran, die Bevölkerung auf solche extremen Ereignisse besser vorzubereiten. Denn die Notwendigkeit, sich auf die Intensität und Häufigkeit solcher Wetterphänomene einzustellen, wird immer größer. Die Berichte und Empfehlungen, die hier erarbeitet werden, sind entscheidend für den Aufbau widerstandsfähiger Gemeinschaften in allen neun Bundesländern – von Burgenland bis Wien.
