Heute ist der 13. Mai 2026 und in Unter St. Veit hat ein spannendes Ereignis stattgefunden, das die Zukunft des Bauens in Österreich entscheidend beeinflussen könnte. Am 7. Mai 2026 veranstaltete Austrian Standards den Baustammtisch 2026 mit dem vielversprechenden Titel „Klimaresilienz bauen zwischen Strategie und Praxis“. Das Ziel? Die langfristige Funktionsfähigkeit von Gebäuden, Quartieren und Städten im Angesicht veränderter klimatischer Bedingungen zu diskutieren. Ein sehr relevantes Thema, wenn man bedenkt, wie oft wir in letzter Zeit mit extremen Wetterereignissen konfrontiert wurden. Es war also alles andere als eine trockene Veranstaltung – im wahrsten Sinne des Wortes!

Valerie Höllinger, die CEO von Austrian Standards, machte gleich zu Beginn klar, dass Klimaresilienz nicht nur ein schöner Begriff ist, sondern von der Planung bis zum Betrieb berücksichtigt werden muss. Das ist ein hehres Ziel, und es wird nicht einfach. Ein besonders interessanter Punkt war die Betonung von grün-blauer Infrastruktur, die in der Stadt- und Quartiersentwicklung eine zentrale Rolle spielt. Thomas Kraubitz von Buro Happold stellte das Berliner Quartier 52° Nord vor, das bereits unter extremen Wetterbedingungen geplant wurde. Wichtige Aspekte waren unter anderem lokale Regenwasserspeicherung, Begrünung und Entsiegelung. Man fragt sich schon, wie viel Wasser in unsere Stadtlandschaften zurückfließen kann und sollte!

Die Herausforderungen der klimaresilienten Planung

Ein weiteres Highlight war der Panel Talk, bei dem Experten über die Herausforderungen in der praktischen Umsetzung von klimaresilienten Maßnahmen diskutierten. Robert Grüneis von Wien 3420 AG sprach von der Notwendigkeit eines offenen Dialogs und klarer Zielsetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Und das ist nicht nur Lippenbekenntnis – die Stadt braucht echte Strategien, um mit den Herausforderungen des Klimawandels umzugehen.

Werner Linhart, Vorsitzender des Austrian-Standards-Komitees, hob hervor, wie wichtig robuste Bauweisen sind, um die Risiken des Klimawandels zu minimieren. Das bringt uns zu einem weiteren Punkt: die Forderung nach szenariobasierten Standards für zukünftige Extremwetterereignisse. Eine spannende Vorstellung, wenn man bedenkt, wie unberechenbar das Wetter heutzutage ist! Christopher Peiritsch von ACO stellte das Schwammstadt-Prinzip vor, das Regenwasser als wertvolle Ressource betrachtet. Das klingt doch nach einer innovativen Lösung, um unsere Städte resilienter zu machen.

Grünflächen als Schlüssel zur Anpassung

Ein wichtiges Thema, das auch in anderen Diskursen immer wieder auftaucht, ist die Rolle urbaner Grünflächen. Das Umweltbundesamt (UBA) beteiligt sich aktiv am Diskurs zur Ausgestaltung der Urban Green Plans (UGP). Hier liegt der Fokus auf integrierter Grünentwicklung, die stadtklimatisch funktional ist und gleichzeitig die Lebensqualität der Stadtbewohner*innen erhöht. Die UGP sollen kommunale Lösungsprozesse anstoßen. Ein Ziel, das sich mit der Erhöhung von Biodiversität und Luftqualität deckt – und das ist dringend notwendig!

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Das aktuelle Zeitfenster für die Umsetzung von Nature-based Solutions (NbS) und Blue-Green Infrastructure (BGI) könnte nicht günstiger sein. Finanzielle Mittel aus Corona-Konjunkturprogrammen stehen bereit, um neue Ansätze zur ökosystembasierten Anpassung an den Klimawandel zu fördern. In der Stadt ist die öffentliche Aufmerksamkeit für die Bedeutung urbaner Grünflächen gewachsen. Und das ist auch gut so! Denn Grünflächen sind nicht nur schön anzusehen, sie helfen auch, das Klima zu regulieren und bieten Raum für soziale Begegnungen.

Förderprogramme zur klimaangepassten Stadtentwicklung

Ein weiterer Baustein in der Diskussion ist das Förderprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“, das bereits 2020 vom Bund aufgelegt wurde. Das Ziel? Kommunen bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Dabei liegt der Fokus auf der Erhaltung, Anpassung und Ausweitung öffentlicher Grün- und Freiflächen. Solche Maßnahmen sind essenziell, um die Lebensqualität zu sichern und gleichzeitig Risiken durch Extreme Wetterereignisse wie Hitze oder Starkregen zu mindern. Über 300 Projekte in Städten und Gemeinden wurden seit 2020 bereits ausgewählt – und die Liste wächst weiter.

Die geförderten Maßnahmen sind vielseitig: von der Regenwasserrückhaltung über die Neupflanzungen bis hin zur Oberflächenbegrünung. All das trägt zur Bildung eines Biotopverbunds bei und hilft, die Kohlenstoffbindung in Böden und Vegetation zu stärken. Das ist nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit!