Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, fand im Europahaus in Klagenfurt die Zentralraum-Konferenz statt. Ein schicksalsträchtiger Tag für den Verein „Zentralraum Kärnten+“, denn hier wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Mitglieder des Vereins, der sich der interkommunalen Zusammenarbeit verschrieben hat, zeigten sich einig und wählten einstimmig Bürgermeister Christian Scheider zum neuen Ratspräsidenten. Kulmer, der scheidende Präsident und Bürgermeister von St. Veit, bedankte sich herzlich für die Zusammenarbeit in den Mitgliedsgemeinden. Man merkt ihm die Leidenschaft an, die er für diese Gemeinschaft hat!

Die Statuten des Vereins, die alle zwei Jahre einen Führungswechsel vorsehen, haben das Ganze etwas feierlich gemacht. Kulmer betonte die Herausforderungen, vor denen die Gemeinden stehen, und hob die Bedeutung des Zentralraums Kärnten als Instrument für die Zusammenarbeit hervor. Ein wichtiger Punkt, denn in einer Zeit, in der die Herausforderungen wie ein Schatten über uns hängen, ist der Zusammenhalt mehr gefragt denn je.

Der neue Vorstand und seine Ziele

Ein Blick auf den neuen Vorstand macht deutlich, dass hier erfahrene Köpfe am Werk sind. Neben Christian Scheider als Vorsitzendem sind Bürgermeister Günther Albel und Ing. Martin Kulmer als stellvertretende Vorsitzende dabei. Auch die Finanzreferentin, Bürgermeisterin Mag. Silvia Häusl-Benz, und Schriftführer LAbg. Herbert Gaggl bringen ihre Expertise ein. Die Rechnungsprüfer, Bürgermeister LT-Präsident Andreas Scherwitzl und Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger, runden das Team ab.

Die Konferenz war jedoch nicht nur eine Wahlveranstaltung. Vielmehr wurden auch essentielle Themen angesprochen, die den Zentralraum Kärnten betreffen. Die Projekte „PREP“ zur Plattform für Energiewende und „Datenraum Kärnten“ zur Vernetzung von Städten und Gemeinden stehen ganz oben auf der Agenda. Die Idee, den Zentralraum Kärnten als Lebens- und Tourismusregion zu positionieren, ist ein richtiger Schritt nach vorn! Das ist eine tolle Chance für alle, die hier wohnen und arbeiten.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der Rückkehr Klagenfurts an die Spitze des Zentralraums nach den Amtszeiten von Villach und St. Veit wird die Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden neu belebt. Scheider selbst hebt in seinen Reden die konstruktive Atmosphäre hervor, die zwischen den Mitgliedsgemeinden herrscht. Ein Klima, das für alle Beteiligten fruchtbar ist.

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Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen, aber die Perspektiven, die sich durch interkommunale Zusammenschlüsse und überregionale Kooperationen eröffnen, sind vielversprechend. Gerade die Umsetzung des Strategiepapiers zu den „Chancen und Risiken durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn“ könnte neue Impulse geben. Ja, die Zukunft des Zentralraums Kärnten hat das Potenzial, strahlend zu sein!

Es bleibt spannend, wie sich die Projekte entwickeln und welche neuen Ideen auf den Tisch kommen. Eines ist sicher: Der Zentralraum Kärnten wird weiterhin als Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit agieren. Und das ist für die rund 300.000 Einwohner der 69 Mitgliedsgemeinden eine gute Nachricht!