Am 2. Juni 2023 erlebte St. Veit an der Triesting ein fröhliches Volksfest, das die Herzen aller Anwesenden höher schlagen ließ. Der traditionelle Maibaumumschnitt, der nun schon seit über 30 Jahren gefeiert wird, zog zahlreiche Besucher an. Der Hauptplatz, normalerweise ein beschaulicher Ort, verwandelte sich in ein lebendiges Festgelände, wo Musik, Grillerei und gute Stimmung in der Luft lagen. Ein echter Hochgenuss für alle, die sich ein Stückchen Brauchtum in der warmen Sommersonne gönnen wollten!
Der Musikverein St. Veit sorgte für den richtigen Soundtrack des Tages – von Marschmusik bis hin zu aktuellen Hits, die die Leute zum Mitwippen und Mitsingen animierten. So wurde der Maibaum, der bis zum 6. Juni 2026 besonderen Schutz vor Diebstahl erhielt, in einem feierlichen Akt gefällt. Die beiden Männer, Stefan Artner und Roland Wagner, erledigten diese Aufgabe mit Bravour. Man konnte die Vorfreude und den Stolz der Gemeinde spüren, während die fröhlichen Klänge und der Duft von Gegrilltem durch die Luft zogen.
Ein Fest für die ganze Familie
Wie es bei einem guten Volksfest so üblich ist, war auch hier für jeden etwas geboten. Die „Schnalzergruppe d’Enzian z’Berndorf“ sorgte mit ihrer beeindruckenden Peitschenshow für das große Staunen unter den Zuschauern. Es war ein echtes Highlight und brachte die Menschen zum Lachen und Klatschen. Und die Marketenderinnen – Barbara Donabaum, Viktoria Rom, Marie Zaloznik und Natalie Rupprecht – versorgten die Gäste mit erfrischenden Getränken, sodass niemand durstig bleiben musste. Es war einfach toll zu sehen, wie die Menschen zusammenkamen, um diesen besonderen Tag zu feiern.
Die Tische und Bänke auf dem Platz waren schnell belegt, und viele Gäste mussten auf zusätzliche Sitzgelegenheiten warten. Es war ein Zeichen dafür, wie groß die Begeisterung für diesen Brauch war. Unter den Besuchern waren auch die Familie Bauer-Wimmer, die charmante Elisabeth Pickl mit ihrer Tochter Sophie und Roman Kerschner, die sich sichtlich amüsierten. Ein besonderer Blickfang war Sonja, die in einem selbst genähten Burda-Kleid aus den 70er-Jahren erschien – eine wahre Augenweide!
Tradition im besten Sinne
Bürgermeister Jürgen Schrönkhammer war ebenfalls vor Ort und feierte mit der Gemeinde. Es war klar, dass dieser Maibaumumschnitt nicht nur eine Veranstaltung war, sondern eine Institution, die die Gemeinschaft stärkt und verbindet. Brauchtum ist in Niederösterreich Teil des Alltags und wird in Familien, Vereinen und Dorfgemeinschaften gepflegt. Hier wird nicht nur ein Baum gefällt, sondern auch eine Tradition gelebt, die Identität stiftet und Generationen verbindet.
Die Veranstaltung zog nicht nur Einheimische, sondern auch viele Gäste aus der Umgebung an. Die Freude an Traditionen und der Zusammenhalt der Gemeinschaft wurden an diesem Tag deutlich spürbar. Der Musikverein plant bereits weitere Veranstaltungen, wie den Frühshoppen am 30. September in Berndorf und das Erntedankfest am 23. September in Matzendorf. Und auch die Weinlesefeste im September in Tattendorf dürfen nicht fehlen. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Maibaumumschnitt noch größer und bunter, als wir es uns vorstellen können?
