Heute ist der 15.06.2026 und wir blicken zurück auf ein aufregendes Ereignis in St. Georgen am Längsee. Am 13. Juni fand an diesem malerischen Ort eine ganztägige Krisenstabsübung statt, die ganz im Zeichen der Vorbereitung auf mögliche Unwetterkatastrophen stand. Wer hätte gedacht, dass man in einer so idyllischen Umgebung auch auf solche Herausforderungen gestoßen wird? Die Szenarien waren nicht ohne: schwere Unwetter mit einem längeren Stromausfall in Mittelkärnten. Da wird einem schon ein bisschen mulmig, wenn man daran denkt, wie schnell sich die Lage ändern kann.

Das Ziel dieser Übung war klar: Die Kommunikations- und Führungsabläufe in Krisensituationen sollten trainiert werden. Und das Team war gut aufgestellt! Die Feuerwehr, Wasserrettung und sogar Mitarbeiter der Gemeinde waren mit von der Partie. Es wurde alles durchgespielt, was man sich vorstellen kann: von der Alarmierung der Einsatzkräfte über die Planung zur Evakuierung aus überflutungsgefährdeten Gebieten bis hin zu Suchaktionen nach vermissten Wandergruppen. Man fragt sich, ob man für solche Szenarien überhaupt gewappnet sein kann, aber genau darum geht es ja bei solchen Übungen.

Professionell und zielgerichtet

Die Einsatzkräfte mussten sogar mobilen Hochwasserschutz aufbauen und Hangrutsch absichern – nicht gerade ein Zuckerschlecken! Besonders beeindruckend war der Einsatz der Bezirks-Einsatzdrohne der FF Hörzendorf-Projern, die bei der Vermisstensuche eine zentrale Rolle spielte. Das zeigt, wie wichtig moderne Technik in der heutigen Zeit ist, um in Krisensituationen schnell und effizient handeln zu können.

Die Bilanz am Ende des Tages fiel durchweg positiv aus. Gemeindefeuerwehrkommandant Michael Regenfelder, Zivilschutz- und Feuerwehrreferent Hannes Rabitsch sowie Bürgermeister Wolfgang Grilz waren sichtlich zufrieden mit der Durchführung. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die mit ihrem Engagement zum Erfolg dieser Übung beigetragen haben! Es ist bemerkenswert, wie die verschiedenen Organisationen Hand in Hand gearbeitet haben, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen.

Vorbereitung auf das Unvorhersehbare

Ein solches Krisenmanagement ist nicht nur eine Frage von gutem Willen, sondern auch eine gesetzliche Vorgabe. Kritische Infrastrukturen sind essenziell für unsere Gesellschaft. Wenn die nicht funktionieren, dann kann das schnell zu Versorgungsengpässen und Gefahren für die öffentliche Sicherheit führen. Daher sind Betreiber gesetzlich verpflichtet, sich auf Naturkatastrophen und andere Krisenszenarien vorzubereiten. Das KRITIS-Dachgesetz, die NIS2-Richtlinie und das IT-Sicherheitsgesetz verlangen, dass Notfall- und Krisenmanagementprozesse wirksam umgesetzt werden.

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Die Herausforderungen im Ernstfall sind nicht zu unterschätzen. Manchmal sind Notfälle einfach unvorhersehbar – sie können jeden von uns treffen, auch in vermeintlich sicheren Bereichen. Ein gut durchdachtes Notfallmanagement sorgt dafür, dass wir im Ernstfall handlungsfähig bleiben. Und das betrifft nicht nur die Einsatzkräfte, sondern uns alle. Resilienz ist das Zauberwort: Je besser wir vorbereitet sind, desto schneller können wir den Betrieb wieder aufnehmen und die Versorgung aufrechterhalten. Ein bisschen wie beim Wiener Schmäh – man muss immer einen Plan B haben, um entspannt zu bleiben!