Hietzing im Aufruhr: FPÖ enthüllt brisanten Immobiliendeal und fordert Aufklärung
Heute ist der 28.06.2026 und in Hietzing brodelt’s gewaltig – und das nicht nur wegen der sommerlichen Hitze! Die Wiener FPÖ fordert eine „lückenlose Aufklärung“ rund um den Verkauf der ehemaligen städtischen Krankenpflegeschule, die in der Jagdschlossgasse steht. Ein Deal, der die Wogen hochgehen lässt, denn die Freiheitlichen sprechen von einem „handfesten SPÖ-Skandal“. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wie oft haben wir schon von fragwürdigen Immobiliengeschäften gehört, bei denen die Steuerzahler am Ende leer ausgehen? Hier ist es nicht anders: Während einige wenige Investoren sich die Taschen vollstopfen, bleiben die Bürger auf der Strecke.
Der FP-Landesparteichef Dominik Nepp hat sich nun zu Wort gemeldet und schlägt die Einrichtung einer „unabhängigen Sonderkommission“ vor, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Das klingt nach einer guten Idee, oder? Ein entsprechender Antrag wird im kommenden Gemeinderat im Herbst eingebracht. Nepp möchte dabei insbesondere die Rolle von Bürgermeister Michael Ludwig, der damals als Wohnbaustadtrat agierte, hinterfragen. Immerhin, auf einem 1,5 Hektar großen Areal, das 2014 von der Stadt Wien ohne Ausschreibung für 12,5 Millionen Euro an den SP-Wien-nahe Bauträger BAI verkauft wurde, könnte es einiges zu klären geben. Und das ist noch lange nicht alles!
Rätsel um den Weiterverkauf
Sieben Jahre nach dem Kauf wurde die Liegenschaft für 18 Millionen Euro an einen Grazer Immobilienentwickler weiterverkauft. Ein hübsches Geschäft für den neuen Eigentümer, würde ich sagen! Doch die Stadt Wien kann nicht am Gewinn partizipieren, weil eine vertragliche Nachbesserungsklausel bei der „Begründung von Wohnungseigentum“ nicht greift. Das lässt einen schon ein bisschen schmunzeln – oder eher schaudern, wenn man bedenkt, dass in der Jagdschlossgasse bis 2024 ausschließlich Luxuswohnungen im Eigentum verkauft wurden. Und der vormals öffentliche Park? Abgeriegelt und nicht mehr zugänglich für die Bevölkerung. Einfach schade, wenn man bedenkt, wie wichtig solche Grünflächen für die Gemeinschaft sind.
Diese Vorgänge werfen Fragen auf, die sich in der Stadt Wien nicht nur um Hietzing drehen. Ein Blick auf die Vergabeplattform eVergabe+ des Auftragnehmerkatasters Österreich (ANKÖ) zeigt, dass die Durchführung von Ausschreibungen und die Kommunikation mit Bietern über festgelegte Kanäle erfolgen muss. Eine qualifizierte digitale Signatur ist notwendig, um Angebote abzugeben. Das klingt alles sehr formal, aber in der Realität könnte das bedeuten, dass einige Dinge nicht so laufen, wie sie sollten. Wer hat hier das Sagen? Und wer sorgt dafür, dass alles rechtmäßig verläuft?
In der Hietzinger Causa wird klar: Die Stadt könnte von den Vorgängen profitieren, wenn Transparenz herrscht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Doch bis dahin bleibt nur abzuwarten, ob die geplante Sonderkommission Licht ins Dunkel bringt oder ob wir weiterhin mit Fragen zurückgelassen werden. Eines steht fest: Die Wiener Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, was wirklich hinter diesen Immobiliengeschäften steckt.
