Klingers Abschied: Ein neuer Weg für Floridsdorf und ein Aufbruch in die Bundesliga
Heute ist der 22.07.2026, und in Floridsdorf gibt es Neuigkeiten, die die Fußballszene ordentlich durcheinanderwirbeln. Lukas Klinger, der Torwart-Trainer des Floridsdorfer Athletiksport-Clubs (FAC), hat beschlossen, seine Koffer zu packen und dem Verein mit sofortiger Wirkung den Rücken zu kehren. Wohin es ihn verschlägt? Zum TSV Hartberg in die Bundesliga! Ein Schritt, der für viele nicht ganz überraschend kommt, denn der 34-jährige Tullner hat sich die letzten Jahre über einen soliden Ruf erarbeitet.
Klinger, der seit Januar 2020 beim FAC tätig war, hat in dieser Zeit die Torhüter des Vereins in insgesamt 207 Pflichtspielen betreut. Ein beeindruckender Werdegang, der mit einem laufenden Vertrag bis Sommer 2027 an einen weiteren Punkt anknüpfen sollte. Geschäftsführer Sport Lukas Fischer äußerte sich stolz über diesen Wechsel und betonte die Rolle des FAC als Ausbildungsverein. „Wir sind froh, dass unsere Trainer und Spieler auf so einem hohen Niveau gefordert werden“, sagte Fischer. Das zeigt sich auch daran, dass unter Klingers Regie mehrere Spieler den Sprung ins ÖFB U21-Nationalteam geschafft haben.
Ein Blick auf die Erfolge
Die Liste der Talente, die unter Klingers Anleitung gewachsen sind, ist beachtlich. Spieler wie Belmin Jenciragic, Lukas Gütlbauer, Simon Spari und Juri Kirchmayr haben sich in der Liga einen Namen gemacht. Besonders die beiden Torhüter Gütlbauer und Kirchmayr wurden sogar zu den besten ihrer Zunft in der ADMIRAL 2. Liga gewählt – das spricht Bände über Klingers Arbeit! Simon Spari spielt mittlerweile beim 1. FC St. Pauli in Deutschland, während Jakob Odehnal nach einem Jahr beim FAC zum portugiesischen Zweitligisten UD Leiria wechselte. Ein Zeichen dafür, dass die Entwicklungsmöglichkeiten beim FAC groß sind.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlässt Klinger den Verein. Er bedankt sich für die Chance, erste Trainer-Erfahrungen im Profifußball sammeln zu dürfen. „Es war eine großartige Zeit beim FAC, die ich nicht missen möchte“, so Klinger. Und während die Ablösemodalitäten des Transfers im Dunkeln bleiben – Stillschweigen wurde vereinbart – bleibt die Frage: Wie wird sich der FAC ohne seinen Torwart-Trainer schlagen? Ein neuer Wind weht, und die Fans sind gespannt auf die kommenden Entwicklungen.
In einer Zeit, in der der Fußball immer schneller, anspruchsvoller und dynamischer wird, zeigt dieser Wechsel, wie wichtig es ist, Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln. Der FAC hat mit Lukas Klinger einen entscheidenden Teil seiner Erfolgsformel verloren, aber vielleicht ist dies auch die Gelegenheit, neue Talente und Trainerpersönlichkeiten ins Boot zu holen. Es bleibt spannend, wie sich der Floridsdorfer Athletiksport-Club in den nächsten Monaten schlagen wird und ob sie die Lücke, die Klinger hinterlässt, schließen können.
