In der Donaustadt tut sich was! Am 15. Mai 2026 fiel der Startschuss für ein spannendes Projekt, das nicht nur Wohnraum schafft, sondern auch auf Nachhaltigkeit setzt. An gleich drei Standorten – Orasteig, Aspernstraße und Naufahrtweg – entstehen 70 geförderte Wohnungen mit einer beeindruckenden Wohnnutzfläche von rund 4967 m². Die Idee ist, nicht nur einfach Wohnungen zu bauen, sondern Lebensräume zu schaffen, die sowohl ökologisch als auch sozial durchmischend sind.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement am Naufahrtweg, wo zusätzlich zwei geförderte Wohneinheiten für betreute Kinder- und Jugendwohngruppen entstehen. Das ist doch mal eine tolle Sache! So wird nicht nur Wohnraum für Familien geschaffen, sondern auch ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche in einem geschützten Umfeld aufwachsen können.
Holz als Gestaltungselement
Das Projekt trägt den Namen „4×4 I – Der Holzpilot“ und wird von der Arbeitsgemeinschaft GERNER GERNER PLUS und AllesWirdGut entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Holz- beziehungsweise Holzhybridbauweise. Hierbei wird Holz nicht nur als Baumaterial, sondern als zentrales Gestaltungselement eingesetzt. Das Konzept ermöglicht flexible Grundrisse und gemeinschaftlich nutzbare Freiräume – ideal für Nachbarschaften, die zusammenwachsen möchten!
Die städtebauliche Planung reagiert individuell auf die jeweiligen Standorte. Das bedeutet, dass die Architektur nicht einfach „von der Stange“ kommt, sondern sich an die Gegebenheiten vor Ort anpasst. Das wird sicher spannend, denn jeder Standort hat seine eigenen Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt.
Nachhaltigkeit auf der Baustelle
Nachhaltigkeit wird auch auf der Baustelle großgeschrieben. Die Strabag strebt eine Zertifizierung nach den Kriterien der ÖGNI für nachhaltige Baustellen an. Das ist nicht nur ein schönes Wort, sondern zeigt, dass hier wirklich darauf geachtet wird, wie und unter welchen Bedingungen gebaut wird. Das alles passt perfekt zum Ziel des Wiener WohnBAUMProgramms, das darauf abzielt, nachhaltigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen – und das in hoher architektonischer Qualität.
Man könnte sagen, dass dieses Projekt eine kleine Revolution im Wiener Wohnbau darstellt. Es ist nicht nur ein Schritt in Richtung mehr Wohnraum, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für unsere Umwelt. Und das ist einfach notwendig, denn die Herausforderungen des Klimawandels sind nicht mehr zu ignorieren!
Förderungen für nachhaltiges Bauen
Auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene gibt es zahlreiche Förderprogramme, die nachhaltiges Bauen unterstützen. Eine Datenbank listet verschiedene Fördermöglichkeiten auf, die jährlich aktualisiert werden. Filterfunktionen helfen dabei, die passenden Fördermittel zu finden. Beispielsweise unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Einbruchschutz. In Bayern gibt es Zuschüsse für Holzbau und nachhaltige Baustoffe. Solche Programme sind enorm wichtig, denn sie fördern nicht nur den Bau, sondern auch die Umstellung auf umweltfreundliche Materialien.
Die Vielfalt an Förderprogrammen zeigt, dass Nachhaltigkeit kein Trend ist, sondern eine Notwendigkeit. Es ist ermutigend zu sehen, dass immer mehr Menschen und Institutionen in die gleiche Richtung steuern. Damit wird klar: Wir sind auf dem richtigen Weg. Und das ist ja schließlich das Ziel, oder?