Manchmal fragt man sich, wie viele Minuten wir am Tag verlieren, während wir im Stau stehen oder auf die nächste Straßenbahn warten. In Wien wird jetzt angepackt, um das zu ändern! Die Wiener Straßenbahnlinie D soll durch eine ganze Reihe von Maßnahmen schneller werden. Bis zu drei Minuten pro Fahrtrichtung sind im Gespräch – das klingt doch schon mal vielversprechend!
Die Wiener Linien haben die Ärmel hochgekrempelt und investieren bis 2030 jährlich zwei Millionen Euro in die Beschleunigungsmaßnahmen. Ein Grundsatzbeschluss im Gemeinderat wurde Mitte Februar gefasst, um gleich 29 Straßenbahn- und 135 Buslinien auf Vordermann zu bringen. Und die ersten großen Schritte starten jetzt – die Linie D, die täglich 64.000 Fahrgäste über fast 12 Kilometer von der Absberggasse in Favoriten bis Nußdorf in Döbling befördert, steht dabei im Fokus.
Konkrete Schritte zur Beschleunigung
Was genau wird jetzt gemacht? Zum Beispiel werden Ampelschaltungen geändert, um den öffentlichen Verkehr zu bevorrangen. An Kreuzungen wie Canettistraße/Arsenalstraße oder Schottenring/Börsegasse wird auf grün geschaltet. Das bedeutet weniger Warten für die Straßenbahnen! Eine Einbahnstraße in der Goldeggasse wird eingerichtet, um das Linksabbiegen von Pkw zu verhindern – ein cleverer Schachzug, um den Verkehrsfluss zu verbessern.
Und damit nicht genug: Parkspuren in der Prinz-Eugen-Straße fallen weg, um Platz für breitere Gehsteige und Begrünungen zu schaffen. Falschparker-Hotspots werden umgestaltet, damit die Bim endlich ihre eigenen Fahrstreifen bekommt und nicht ständig von parkenden Autos aufgehalten wird. Man kann sich vorstellen, wie viel entspannter die Fahrgäste in der Linie D sein werden, wenn die Straßenbahn nicht mehr im Stau der Falschparker feststecken muss!
Ein umfassendes Programm
Aber das ist nur der Anfang. Ähnliche Maßnahmen werden auch für andere Linien wie 1, 2, 6, 11, 60, 71 und O geprüft. Und auch bei den Buslinien stehen schon die nächsten Kandidaten auf der Liste: 10A und 66A. Das Ziel ist klar: Die Wiener Linien wollen den öffentlichen Verkehr attraktiver machen und den Anteil der Öffis, der derzeit bei 34 Prozent liegt, weiter erhöhen. Ein ambitioniertes Vorhaben!
Um die Dinge noch besser zu machen, sind weitere Ampelbevorrangungen und die Beseitigung von Blockierer-Hotspots geplant. Es wird an einer umfassenden Strategie gearbeitet, die die Effizienz des öffentlichen Verkehrs in Wien steigern soll. Schließlich hat der Anteil an Falschparkern in der Stadt seit 2010 deutlich abgenommen – von 3.600 auf etwa 1.500. Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann!
Insgesamt – und wenn man genau hinschaut – ist es eine spannende Zeit für die Wiener Öffis. Die Anwohner dürfen gespannt sein, wie sich der Verkehr in den kommenden Jahren entwickeln wird. Und vielleicht wird der Weg zur Arbeit oder zum nächsten Café ja bald ein wenig entspannter, wenn man nicht mehr ständig auf die Uhr schauen muss.