Die Straßen in Tirol sind ja immer ein bisschen Abenteuer. Aktuell sorgt die Baustelle auf der Reschenpass-Straße (B180) zwischen Pfunds und Nauders für ordentlich Wirbel. Hier wird eine Steinschlaggalerie gebaut – eine Maßnahme, die dringend notwendig ist, denn Felsstürze haben in der Vergangenheit schon für einige Schreckmomente gesorgt, vor allem bei extremen Wetterbedingungen. Aber so eine Baustelle hat natürlich ihre Tücken: Es gibt Verkehrsbehinderungen in Richtung Italien, und das ist nicht zu unterschätzen!

Seit Monaten läuft der Verkehr nur einspurig, und eine Ampel sorgt dafür, dass die Fahrzeuge im Schritttempo durch die Baustelle kriechen. An stark frequentierten Reisetagen, wie etwa vom 30. bis 31. Mai, vom 4. bis 7. Juni und vom 27. bis 28. Juni 2026, wird die Straße zweispurig freigegeben – eine kleine Erleichterung für alle Reisenden, die sich auf den Weg in die italienischen Gefilde machen. Aber aufgepasst! Ab dem 31. August bis zum 30. Oktober 2026 wird die B180 dann komplett gesperrt. Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr, das heißt, die Geduld der Autofahrer wird auf eine harte Probe gestellt.

Umfahrungsoptionen und Einschränkungen

Für die, die nicht stundenlang im Stau stehen wollen, gibt es eine Umfahrungsmöglichkeit über die Schweiz ab der Kajetansbrücke. Die alternative Route über die Engadiner Straße (B184) und die Martinsbrucker Straße (B185) bringt dich zwar auf einen zusätzlichen Umweg von etwa 6,6 km – was 15 bis 20 Minuten mehr bedeutet – aber das ist immer noch besser, als den Frust der Staus in Kauf zu nehmen! Für Lkw, Anhänger über 6,5 m und Busse über 13 m ist die Umfahrung allerdings tabu. Wohnmobile dürfen die Umfahrungsroute nutzen, Wohnwagen-Gespanne müssen jedoch aufpassen: Nur bis 6,5 m ist erlaubt.

Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte, ist die Schwerlastabgabe für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in der Schweiz. Das kann für den einen oder anderen ganz schön ins Geld gehen. Die Bauarbeiten an der Steinschlaggalerie sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein, und die Restarbeiten ziehen sich bis Ende Mai 2027 hin. Da kann man nur hoffen, dass die Geduld der Reisenden nicht überstrapaziert wird.

Staugefahr auf anderen Routen

Wer denkt, es sei auf der Brennerroute ruhiger, der irrt. Auch dort gibt es seit 1. Januar 2025 Bauarbeiten an der Luegbrücke, die für zusätzliche Staustrecken sorgen. Die Reschenpass-Route ist bekanntlich eine beliebte Alternativstrecke zur Brennerautobahn, und diese zusätzliche Belastung wird sicher einige Reisende dazu bringen, ihre Route zu überdenken.

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Falls du jetzt denkst, das klingt alles nach einem riesigen Chaos, dann kann ich dir den ADAC Maps Service ans Herz legen! Echtzeit-Verkehrsfluss und aktuelle Störungen werden dort angezeigt. Bei der Routenplanung wird sogar eine Verkehrsprognose für den Abfahrtstag und die Abfahrtszeit berechnet. Ein guter Tipp, um sich nicht in die Irre führen zu lassen und die besten Alternativen zu finden. Es lohnt sich, die aktuelle Verkehrslage im Auge zu behalten, besonders wenn man durch Österreich oder die angrenzenden Urlaubsländer unterwegs ist!

Die Baustelle am Reschenpass ist also nicht nur eine Herausforderung für Autofahrer, sondern auch eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, auf Sicherheitsmaßnahmen zu setzen. Mögen die Straßen bald wieder frei und sicher befahrbar sein!