Akademische Zukunft gestalten: TU Wien startet erfolgreiches Tenure-Programm
Heute ist der 10.07.2026 und es gibt Grund zur Freude an der TU Wien. Gerade wurde ein Turnus des innovativen Programms TU.Tenure erfolgreich abgeschlossen. Es handelt sich um ein neunmonatiges Programm, das speziell für Laufbahnstelleninhaber_innen konzipiert wurde, die Unterstützung beim Aufbau ihrer Forschungsgruppe benötigen. In dieser entscheidenden Phase des akademischen Lebens, wo der Druck von Publikationen, Drittmitteln und Führungsverantwortung hoch ist, bietet TU.Tenure maßgeschneiderte Werkzeuge und individuelle Betreuung durch internationale Wissenschaftscoaches.
Die Projektleiterin, Helga Gartner, betont, wie wichtig diese Unterstützung ist – gerade in einer Zeit, in der junge Talente oft an ihre Grenzen stoßen. Es ist nicht nur ein Programm, sondern auch eine Plattform, um ein Netzwerk mit Gleichgesinnten aufzubauen. Vizerektor Peter Ertl spricht nicht umsonst von klaren Zielen und Führungsverantwortung, die Tenure-Track-Forschende übernehmen sollen. Das Ziel ist klar: Die Teilnehmenden sollen auf ihrem Weg zur Professur professionell begleitet werden und ihre akademische Laufbahn strukturiert vorantreiben.
Ein Blick über die Grenzen
Doch die TU Wien ist nicht allein auf dieser Mission. Auch in Deutschland gibt es seit 2017 das Tenure-Track-Programm, das junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase unterstützt. Es zielt darauf ab, die Tenure-Track-Professur an Hochschulen zu etablieren, um den wissenschaftlichen Nachwuchs nachhaltig zu fördern. Hier wird eine verlässliche berufliche Perspektive geschaffen, die nach einer Bewährungsphase von maximal sechs Jahren in eine Lebenszeitprofessur mündet. Wow, das klingt nach einer tollen Chance!
Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Bis zum 31. Mai 2023 wurden 971 Tenure-Track-Professuren geschaffen, mit einem beeindruckenden Frauenanteil von 49,1 %. Das Durchschnittsalter der Erstberufenen liegt bei 35,9 Jahren. Auch hier wird Wert auf Chancengleichheit gelegt – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird aktiv gefördert. So können junge Forscher_innen ihr volles Potenzial entfalten, ohne dass das Privatleben darunter leidet.
Perspektiven und Herausforderungen
Die Perspektiven sind vielversprechend, sowohl in Wien als auch in Deutschland. Das Programm TU.Tenure hat bereits in zwei Kohorten stattgefunden und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die nächste Ausschreibung erfolgt bis zum 15. September 2026 und richtet sich an alle Tenure-Track-Stelleninhaber_innen, die ihre akademische Karriere mit strukturierter Begleitung vorantreiben möchten. Es ist eine spannende Zeit für die Wissenschaft, und die TU Wien spielt dabei eine zentrale Rolle.
Wer Fragen zum Programm hat oder mehr über die Möglichkeiten erfahren möchte, kann sich direkt an Helga Gartner in der Personalentwicklung wenden. Sie ist über E-Mail (Helga.gartner@tuwien.ac.at) oder telefonisch erreichbar (+43 664 60588 6154). Es ist wirklich ermutigend zu sehen, wie Institutionen wie die TU Wien und die deutschen Hochschulen gemeinsam daran arbeiten, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Zukunft der Forschung positiv zu gestalten.
