Die Straßen Österreichs sind ein wahres Eldorado für Autofahrer, besonders wenn es um die Nutzung der Autobahnen geht. Ab 2024 wird das Fahren auf den asphaltierten Pisten aber noch einfacher! Endlich gibt es die Vignette auch digital. Ja, richtig gehört! Man kann sie jetzt sogar während der Fahrt erwerben, ganz entspannt, indem man einfach „Digitale Vignette Österreich“ in eine Suchmaschine eingibt. Das geht flott, man gibt sein Kennzeichen ein, wählt das Startdatum und hinterlegt sein Zahlungsmittel. Fertig! Aber aufgepasst, die digitalen Vignetten sind erst ab dem 18. Tag nach dem Erwerb gültig – also ein bisschen Geduld braucht man schon.

Die gute alte physische Vignette gibt’s natürlich weiterhin, falls jemand das nostalgische Gefühl eines Aufklebers auf der Windschutzscheibe vermisst. Und für die kurzfristigen Reisenden: Seit dem 1. Dezember 2023 gibt es die Tagesvignette für 9,60 Euro, exklusiv im digitalen Format. Die 10-Tages-Vignette kostet jetzt 12,80 Euro. Da kann man sich schon mal überlegen, ob man nicht gleich auf die digitale Variante umsteigt. Die digitale Streckenmaut, die ehemals als Videomaut bekannt war, ist für bestimmte Strecken ebenso erforderlich. Da reden wir unter anderem von den Brenner- und Tauern-Tunneln – also nicht vergessen, die Mautgebühren zu beachten!

Digitale Vignetten und Streckenmaut

Die digitalen Streckenmaut-Tickets können bequem online über ASFINAG oder die App „Asfinag Unterwegs“ gekauft werden. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch zeitsparend. Wer einmal über den Brenner fahren möchte, muss mit 12,50 Euro rechnen – das kann sich schnell summieren, wenn man mehrmals fährt. Für die Vielfahrer gibt es die Mehrfahrten-Karte für 75 Euro, die auch sofort online gültig ist. Übrigens, 98% der Fahrzeuglenker zahlen ihre Maut brav, aber wehe dem, der ohne gültige Vignette unterwegs ist – hier drohen saftige Strafen von bis zu 200 Euro!

Was viele nicht wissen: In Italien sind fast alle Autobahnen mautpflichtig, und Barzahlung an den Mautstellen ist weiterhin möglich. Die neuen Autobahnen in Bella Italia setzen jedoch auf ein rein elektronisches Mautsystem. In der Schweiz gibt es seit dem 1. August 2023 ebenfalls eine digitale Vignette, die online erworben werden kann. Sie kostet 44 Euro und ist bis zum 31. Januar 2027 gültig. Aber auch hier müssen Autofahrer aufpassen: Die Strafe für das Fahren ohne gültige Vignette beträgt 200 Franken plus 40 Franken für die Vignette. Das kann ganz schön ins Geld gehen!

Wichtige Hinweise zur Mautbestellung

Wenn man sich für eine digitale Vignette entscheidet und etwa die PayPal-Zahlungsmethode nutzt, wird eine Vorabautorisierung durchgeführt. Das bedeutet, der Mautbetrag wird reserviert, aber noch nicht belastet. Die Belastung erfolgt erst nach einer Bestätigung per E-Mail durch das ADAC Mautportal über die erfolgreiche Einbuchung des Mautprodukts. Hier ist Vorsicht geboten, denn wenn man eine preAuth-E-Mail von PayPal erhält, aber keine Bestellbestätigung bekommt, könnte man ohne gültiges Mautprodukt auf der Straße unterwegs sein. Das könnte eine empfindliche Strafe nach sich ziehen. Daher ist es ratsam, die Gültigkeit des Mautprodukts über die ASFINAG Gültigkeitsabfrage zu überprüfen.

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Reisen innerhalb Europas

Die Mautregelungen in Europa haben es in sich. In vielen Ländern gibt es Sondermautpflichten für Tunnel, Gebirgspässe oder Brücken, selbst wenn bereits eine Vignette für das Autobahnnetz erworben wurde. Die Strafen variieren stark: Während man in Österreich bei fehlender Vignette ab 200 Euro blechen muss, kann das Bußgeld in Slowenien bis zu 800 Euro betragen. In der Schweiz sind es rund 217 Euro plus die Kosten für die Vignette. Das sollte man sich gut überlegen, bevor man sich auf den Weg macht!

Im Jahr 2026 haben die Deutschen Italien als beliebtestes Autoreiseziel erkoren, gefolgt von Österreich und Kroatien. Wer also plant, die Alpen zu überqueren oder die italienische Küste zu genießen, sollte sich rechtzeitig um die entsprechenden Vignetten und Mautgebühren kümmern. Es gibt nichts Schlimmeres, als mit einem ungültigen Mautprodukt unterwegs zu sein – das kann ganz schön teuer werden!