Es war ein frischer Morgen in Inzersdorf, als die BDF-Delegation, bestehend aus über 30 Managerinnen und Managern von Großmärkten und Wochenmärkten, das Mozarthaus Vienna betrat. Darunter auch Größen wie Uwe Kluge, Vorstand des BDF, und Dario Bjelanovic, Geschäftsführer des Mozarthaus. Der Anlass? Ein Austausch über die Organisation, Struktur und die Weiterentwicklung der Wiener Märkte. Das ist wie ein kulinarischer Rundgang durch die Wiener Seele – und das in der Stadt, die für ihre Märkte bekannt ist!
Der Tag begann früh. Um 6 Uhr morgens versammelten sich die Delegierten am Großmarkt Wien, wo sie von der Geschäftsführerin DI Stefanie Wagner durch das riesige 30 Hektar große Areal geführt wurden. Die Tour umfasste nicht nur die beschaulichen Ecken des Marktes, sondern auch spannende Einblicke in die Modernisierungen wie das elektronische Zufahrtssystem. Herausforderungen im Arbeitsalltag wurden ebenfalls thematisiert – schließlich ist der Lebensmittelhandel nicht immer ein Zuckerschlecken.
Ein Blick ins Mozarthaus
Nach der technischen Tour und einer frischen Brise am Großmarkt folgte das Meeting im Mozarthaus. Dario Bjelanovic eröffnete die Veranstaltung, und es folgten Vorträge, die das Wissen der Wien Holding umso mehr festigten. Besonders spannend war Sanja Drazic, die mit interessanten Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Lage in Wien aufwartete. Dr. Klaus Puza sprach über die aktuellen Herausforderungen im Lebensmittelhandel, die nicht nur uns, sondern auch die Besucher in ihren Bann zogen.
Nach den Vorträgen war es Zeit für Führungen durch das Mozarthaus. Die Delegation war sichtlich beeindruckt, als sie die Verbindung zwischen Kultur und Handel spürte. Am Nachmittag stand dann das Programm in Kooperation mit der MA 59 Marktamt auf dem Plan. Ein Besuch des Naschmarkts und des Brunnenmarkts war ein Muss! Die Delegation war total begeistert vom pulsierenden Markttreiben und dem vielfältigen Angebot.
Die Wiener Märkte im Fokus
Der Naschmarkt, das Herzstück der Wiener Märkte, öffnet von Montag bis Freitag zwischen 6 und 21 Uhr und am Samstag bis 18 Uhr. Hier gibt’s alles: von frischem Obst über Gewürze bis hin zu internationalen Delikatessen. Und wenn man nach einem langen Bummel durch die Marktstände eine Pause braucht, dann warten zahlreiche Cafés und Restaurants bis 23 Uhr darauf, besucht zu werden. Die perfekte Gelegenheit, um sich ein Stück Sachertorte zu gönnen und die Atmosphäre aufzusaugen!
Aber auch der Brunnenmarkt, der größte Markt Wiens, hat seinen Charme. Mit seinen 170 Ständen und einem internationalen Angebot zieht er nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen an, die das „Orient an der Ecke“ erleben möchten. Und wer schon einmal den Rochusmarkt besucht hat, weiß, dass die kulinarischen Spezialitäten dort unvergesslich sind – auch wenn die Öffnungszeiten etwas kürzer sind, von Montag bis Freitag von 6 bis 19:30 Uhr und samstags bis 17 Uhr.
Wien hat wirklich viel zu bieten, wenn es um Märkte geht. Von den lebendigen Ständen des Viktor Adler Marktes bis hin zu den biologischen Köstlichkeiten des Freyung-Marktes, der als ältester biologischer Markt Europas bekannt ist. Hier trifft man auf Biobauern und kann die frischesten Produkte der Region kaufen. Man merkt, dass die Wiener Märkte ein wichtiger Teil der Stadt sind und sowohl für Einheimische als auch für Besucher eine unverzichtbare Anlaufstelle darstellen.
Die BDF-Delegation hat an diesem Tag nicht nur wertvolles Wissen gesammelt, sondern auch ein Stück Wiener Lebensart kennengelernt. Es wird spannend sein, wie dieser Austausch die Märkte in den nächsten Jahren weiter beeinflussen wird. Die Wiener Märkte sind nicht nur Verkaufsstellen, sie sind lebendige Orte des Austauschs, der Kultur und der Gemeinschaft. Und genau das, meine Freunde, macht Wien zu einem besonderen Erlebnis!