Wien, die charmante Hauptstadt Österreichs, hat nicht nur beeindruckende historische Gebäude und kulturelle Highlights zu bieten, sondern auch eine jahrhundertealte Weintradition. Wer bei einem Bummel durch die Stadt die malerischen Weinberge entdeckt, der kann sich in die idyllische Atmosphäre der Heurigen entführen lassen. Diese kleinen Weinstuben sind wahre Schatzkammern für Liebhaber guter Weine und kulinarischer Köstlichkeiten. Hier eine Auswahl der besten Heurigen, die man nicht verpassen sollte.
Die Top Heurigen in Wien
Beginnen wir mit Der Weingarten, einem Ort, der schon allein durch seinen herrlichen Blick und die idyllische Lage in den Weinbergen besticht. Hier gibt es nicht nur gute Weine – die Spritzervariationen sind ein echtes Highlight! Besonders die Kombinationen mit Maracuja und Wildberry sind erfrischend und laden zum Verweilen ein. Und wer Fisch mag, der sollte unbedingt den Fisch vom Fischereimeister Andi Nägler probieren. Aber Achtung: Nur einmal im Monat öffnet dieser Geheimtipp für wenige Tage seine Pforten!
Der Heurige Steinklammer überzeugt mit Bioweinen vom Weingut Fuchs-Steinklammer. Ob Weiß oder Rot, hier findet jeder Weinliebhaber etwas für seinen Geschmack. Besonders die Gerichte der Wiener Küche, nach alten Familienrezepten zubereitet, harmonieren perfekt mit einem Glas Gemischten Satz oder Pinot Noir. Genießen kann man all das im schönen Garten, umgeben von der Natur – ein echtes Wiener Erlebnis!
Ein Hauch von Romantik
Romantisch und unprätentiös geht es im Buschenschank in Residence zu, der von der Winzerin und Heurigenwirtin Jutta Kalchbrenner geführt wird. Hier erwartet die Gäste eine idyllische Atmosphäre ohne Kitsch. Die hervorragenden Weine gepaart mit puristischen Köstlichkeiten wie Bio-Knacker und regionalem Fisch sind ein Genuss für alle Sinne. Stammgäste schätzen nicht nur die Qualität, sondern auch das familiäre Ambiente.
In der oberen Stammersdorfer Kellergasse findet man den Paradeheurigen Helmut Krenek, der mit seiner schönen Gartenlaube und herausragender Küche begeistert. Die Speisekarte ist ein Fest für die Sinne – Schweinsbraten vom Wollschwein, Wildkäsekrainer und Altwiener Mehlspeisen machen hier jeden Besuch zu einem kulinarischen Erlebnis. Dazu gibt es ausgezeichnete Göbel-Weine, die den Gaumen verwöhnen.
Biodynamische Köstlichkeiten
Last but not least: Wieninger am Nussberg. Hier gibt es biodynamische Weine von Wieninger und Hajszan-Neumann, die perfekt zu den kalten Buschenschank-Klassikern passen. Ob Mangalitza-Presswurst oder Beinschinken vom Thum – hier kommt jeder Feinschmecker auf seine Kosten. Und als Krönung servieren sie Saibling und Forelle vom Gut Dornau. Ein Hochgenuss, der die Liebe zum Wiener Wein spürbar macht!
Die Weintradition in Wien ist tief verwurzelt. Fast 700 Hektar erstrecken sich über die Stadt und laden zur Erkundung ein. Wer mehr über die Weinbaukunst erfahren möchte, der kann an geführten Weinverkostungen teilnehmen. Diese reichen von 25 bis 150 Euro pro Person und bieten die Möglichkeit, lokale sowie internationale Weine zu probieren. Professionelle Sommeliers stehen dabei beratend zur Seite.
Wien bietet auch exklusive Verkostungsmenüs, bei denen Wein und regionale Spezialitäten in einem tollen Ambiente kombiniert werden. Die Preise variieren hier zwischen 70 und 250 Euro pro Person. Wer die architektonische Geschichte der Stadt entdecken möchte, sollte an einer historischen Kellerführung teilnehmen – diese kostet zwischen 10 und 50 Euro und ist eine Reise in die Vergangenheit. Kulinarische Highlights wie frische Häppchen aus familiengeführten Traditionsunternehmen runden das Erlebnis ab.
Für Weinliebhaber, die nicht nur ein Glas genießen möchten, sondern auch lernen wollen, gibt es Weinseminare und Workshops zur Weinherstellung. Hier kann man tief in die Materie eintauchen und sein Wissen erweitern. So wird ein Besuch in den Wiener Weinkellern nicht nur zu einem geschmacklichen, sondern auch zu einem lehrreichen Erlebnis.
