Heute ist der 26.06.2026, und in Wieden tut sich etwas ganz Spannendes! Die Technische Universität Wien hat ein neues Projekt ins Leben gerufen – P.L.A.N.E.T. – das am 1. Juni 2026 gestartet ist und bis zum 30. September 2028 läuft. Ziel ist es, die neun planetaren Grenzen in den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Hört sich spannend an, oder? Die Initiative richtet sich an Schüler_innen von der Volksschule bis zur Unterstufe und zielt darauf ab, sie aktiv in Themen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Wasserknappheit einzubinden.

Neun Schulklassen aus Wien und Niederösterreich arbeiten an den verschiedenen planetaren Grenzen, wobei sieben davon bereits als überschritten gelten. Die Kinder sind ganz schön fleißig und messen Treibhausgas- und Feinstaubeffekte, analysieren Gewässer und untersuchen sogar Bodenprofile. Sie konstruieren Modelle und lernen, wie man Kunststoffe recycelt. Das alles geschieht in einem kreativen Umfeld, das durch Workshops, Exkursionen und Projektarbeiten geprägt ist. Und am Ende sind die Ergebnisse sogar beim öffentlichen P.L.A.N.E.T.-Festival zu bewundern!

Die planetaren Grenzen im Detail

Aber was sind diese neun planetaren Grenzen eigentlich? Sie definieren einen „sicheren Handlungsspielraum“ für die Menschheit und sind essenziell für die Stabilität des Erdsystems. Diese Grenzen umfassen unter anderem den Klimawandel, die Süßwassernutzung und den Verlust der Integrität der Biosphäre. Wenn wir diese Grenzen überschreiten, riskieren wir abrupte und unumkehrbare Veränderungen im Erdsystem – man möchte nicht in eine „Zone hoher Risiken“ geraten, das ist sicher!

Im Rahmen des Projekts werden die Schüler_innen mit den Kernfragen der planetaren Grenzen konfrontiert, während sie gleichzeitig lernen, wie wichtig es ist, den Zustand der Erde zu erhalten. Hierbei kommen Methoden wie Design-Thinking und forschendes Lernen zum Einsatz, was das Ganze noch spannender macht! Die Materialien sind sogar als Open Educational Resources (OER) verfügbar, damit auch Schulen außerhalb des Konsortiums mit Kooperationszuschüssen eigene Projekte umsetzen können.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Diese Angebote zielen darauf ab, Werte und Fähigkeiten zu fördern, die eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft ermöglichen. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bildet dabei den thematischen Rahmen. Die Schüler_innen lernen nicht nur etwas über die planetaren Grenzen, sondern auch, wie sie im Alltag aktiv werden können, sei es im Bereich Ernährung, Mobilität oder Wohnen.

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In diesem Sinne wird auch die Sichtweise der Lernenden hinterfragt. Die BNE-Pädagog_innen agieren als Lernende und gestalten gemeinsam mit den Schüler_innen zukunftsorientierte Prozesse. Es geht darum, vorhandenes Wissen mit neuen Fähigkeiten zu verknüpfen und dadurch das Engagement in Initiativen und politischen Entscheidungsprozessen zu fördern. Also, es wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ein aktives Handeln und Mitdenken angeregt!

Am Ende bleibt festzuhalten, dass das P.L.A.N.E.T.-Projekt nicht nur ein Schritt in Richtung einer besseren Zukunft ist, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Bildung und Forschung Hand in Hand gehen können, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Die Begeisterung und das Engagement der Schüler_innen sind dabei der Schlüssel, um die planetaren Grenzen nicht nur zu verstehen, sondern auch aktiv an deren Überwindung mitzuarbeiten.