Penzing im Filmfieber: Unternehmer-Frühstück enthüllt kreative Potenziale und regionale Erfolgsgeschichten
In Penzing, wo die Filmwelt auf die ländliche Idylle trifft, fand ein ganz besonderes Unternehmer-Frühstück statt. Es war bereits die 17. Auflage dieser Veranstaltung, die von der Wirtschaftsförderung des Landkreises organisiert wurde. Zum ersten Mal wurde die Runde nicht im Landratsamt abgehalten, sondern in den Penzing Studios auf dem Gelände der area 61. An diesem Morgen war die Atmosphäre erfüllt von kreativer Energie und dem Duft frisch gebrühten Kaffees, während Unternehmer und kreative Köpfe zusammenkamen, um über die Rolle des Filmstandorts Penzing als Wirtschaftsmotor zu diskutieren.
Die Talkrunde, moderiert von der charmanten Susanne Zehentbauer, brachte spannende Persönlichkeiten zusammen: Peter Hammer, Eva Hartmann, Johannes Heinrichs, Ruth Hecking und Jörn Siegele. Der Austausch über die Bedeutung von Filmproduktionen für die Region war äußerst lebendig. Penzing Studios sind nicht nur ein Schauplatz für Werbeproduktionen und Spielfilme wie „Cliffhanger“ mit Pierce Brosnan, sondern sie sind auch der Drehort für die zweite Staffel von „Nine Perfect Strangers“. Mit bis zu 80 Mitarbeitenden vor Ort, sind die Studios ein echter Magnet für die lokale Wirtschaft.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Teilnehmer des Unternehmer-Frühstücks erhielten Einblicke in die Zukunft der Filmproduktion. Die Hyperbowl, eines der größten Virtual-Production-Studios Europas, demonstrierte auf eindrucksvolle Weise digitale Technologien für Film-, Serien- und Werbeproduktionen. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier und dem unaufhörlichen Streben nach Innovation. Jörn Siegele, der Geschäftsführer der Penzing Studios, sprach über die Vision, das kreative Potenzial des Standorts weiter auszubauen. Peter Hammer erwähnte den kürzlichen Kauf des ehemaligen Bundeswehrgeländes durch den Zweckverband und die damit verbundenen Erweiterungsmöglichkeiten.
Mit einem breiten Spektrum an handwerklichen Betrieben, Kulissenbau, Schneidereien, Technikdienstleistern sowie Gastronomie und Hotellerie, umfasst die Filmwirtschaft eine beeindruckende Wertschöpfungskette. Ruth Hecking, die talentierte Schneiderin aus Landsberg, kleidet die Schauspieler aus ihrem Maßatelier ein, während Eva Hartmann auf dem Studiogelände ihre eigene Firma gegründet hat, die Filmrequisiten herstellt. Es ist dieser kreative Austausch, der Penzing Studios zu einem Innovationsstandort und einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für den Landkreis Landsberg am Lech macht.
Regionale Erfolgsgeschichten im Fokus
Ein weiterer Höhepunkt des Unternehmer-Frühstücks war die Ankündigung des Projekts „Made in LL“, das für März nächsten Jahres drei Tage der offenen Tür in regionalen Unternehmen vorsieht, einschließlich der Penzing Studios und dem ADAC auf dem Fliegerhorstgelände. Die Veranstaltung soll die Vernetzung und den Austausch von Ideen fördern, was die regionalen Erfolgsgeschichten weiter vorantreibt. Der Wille zur Zusammenarbeit war spürbar und das Engagement der Unternehmer beeindruckend.
Zu guter Letzt plant die Gemeinde, Pumuckl als Ampelmännchen an der Kreuzung Landsberger/Graf-Zeppelin-Straße einzusetzen. Dies ist nicht nur ein charmantes Detail, sondern zeigt auch, wie die Filmkultur in den Alltag der Menschen integriert wird. Der Kinofilm „Pumuckl und das große Missverständnis“, der teilweise in Penzing gedreht wurde, ist ein weiteres Beispiel für die kreative Energie, die hier freigesetzt wird.
Heute, am 13.07.2026, bleibt zu hoffen, dass diese spannende Entwicklung in Penzing weiterhin floriert und die Region prosperiert. Die Penzing Studios und ihre Akteure sind auf dem besten Weg, einen bleibenden Eindruck in der Filmwirtschaft zu hinterlassen und die lokalen Strukturen zu stärken.
