In Hütteldorf gibt es zurzeit einen kleinen Aufreger, der die Gemüter der Anwohnerinnen und Anwohner beschäftigt. Eine besorgte Anrainerin hat sich über einen Werbeständer von OE24 an der Busstation Bergmillergasse beschwert. Der Grund? Der Ständer verdeckt die Sicht auf die Fahrgastinformation der Wiener Linien! Ein echtes Ärgernis, wenn man es eilig hat und keinen Blick auf die Abfahrtszeiten werfen kann.
Die Anwohnerin hat die Situation sogar mit Fotos dokumentiert und sich an die Redaktion von MeinBezirk gewandt. Ihre Bilder zeigen deutlich, dass die Entnahmebox direkt vor der Anzeigetafel steht. „Man muss sich quasi direkt neben den Werbeständer stellen, um die Abfahrtszeiten zu sehen“, ärgert sie sich. Verständlich, oder? Wer kennt nicht die Hektik, wenn der Bus in Kürze kommt und man nur noch mit einem schiefen Blick auf die Uhr hoffen kann, dass man nicht schon wieder zu spät ist.
Antwort der Wiener Linien
Die Wiener Linien haben mittlerweile auf die Beschwerde reagiert und erklären, dass die Haltestellen auf öffentlichem Grund liegen. Die Aufstellung von Entnahmeboxen erfolgt vertraglich mit der Stadt Wien. Interessanterweise gaben die Wiener Linien an, dass die aktuelle Position der Box nicht der ursprünglich vereinbarten entspricht. Das klingt fast nach einem kleinen bürokratischen Missgeschick!
In der Folge haben die Wiener Linien OE24 gebeten, die Box an den ursprünglichen Standort zurückzuversetzen. Doch wie es oft der Fall ist, dauert es, bis eine Lösung gefunden wird. Bis Redaktionsschluss blieb eine Stellungnahme von OE24 aus, und die Frage bleibt im Raum: Wird die Entnahmebox zurückversetzt? Das ist zurzeit unklar.
Werbung in Wiens öffentlichem Raum
<pJetzt könnte man meinen, die Werbung hätte ihren Platz in den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber die Realität sieht anders aus. In Wien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Werbung zu platzieren, die die Wartezeiten der Fahrgäste verkürzen soll. Ein Beispiel dafür sind die INFOSCREENs, die als Digital Out of Home Medium dienen. Diese 48 stationären INFOSCREENs an Verkehrsknotenpunkten und die über 2.000 Screens in Bussen und Straßenbahnen sorgen dafür, dass die Fahrgäste nicht nur über aktuelle Geschehnisse informiert werden, sondern auch mit Werbespots unterhalten werden.
Faszinierend ist die Tatsache, dass diese INFOSCREENs ab Januar 2026 eine neue Netzaufteilung erhalten werden. Die Werbung wird dann auf drei gleichwertige Netze aufgeteilt, was mehr Flexibilität bei der Medienplanung verspricht. So wird jede Station täglich von rund 228.000 Passagieren erreicht. Die Werbespots sind dabei kurz und knackig: ab 5 Sekunden, idealerweise aber 15 Sekunden lang. Das sorgt dafür, dass die Fahrgäste nicht nur warten, sondern auch etwas geboten bekommen – eine gelungene Kombination aus Information und Unterhaltung.
Die Busse der Wiener Linien, ausgestattet mit 29-Zoll-Displays, übertragen ebenfalls das INFOSCREEN-Programm. Das bedeutet, dass die Fahrgäste während ihrer durchschnittlichen Fahrtzeit von 10 bis 15 Minuten nicht nur auf ihre Abfahrten warten, sondern auch mit Informationen versorgt werden. Ein klarer Vorteil in der schnelllebigen Stadt Wien!
