Heute, am 4. Mai 2026, brodelt die Gerüchteküche rund um den SK Rapid Wien und das Thema „Marko Arnautovic“. Der einstige Nationalspieler hat sich entschieden, das Abenteuer in seiner Heimat zu beginnen und wechselt offiziell zu Roter Stern Belgrad. Während die Fans in Wien die Möglichkeit auf ein Comeback des charismatischen Stürmers mit gemischten Gefühlen betrachteten, hat sich die Situation nun zugespitzt. Rapid hatte zwar Interesse an Arnautovic, doch letztlich gab es nicht die erhoffte Einigung.

Markus Katzer, der Geschäftsführer Sport von Rapid, gab dazu eine interessante Stellungnahme ab. Er machte klar, dass das Augenmerk des Vereins nicht nur auf Arnautovic lag. Es kam zwar eine Möglichkeit auf, den Spieler zu verpflichten, jedoch scheiterte der Transfer an der Zeitplanung. Katzer erklärte, das Interesse an Arnautovic sei „viel zu früh herausgekommen“, was die Verhandlungen erheblich erschwerte. So wurde der Deal letztlich nicht kurzfristig umsetzbar, und die Entscheidung fiel, dass Rapid sich in andere Richtungen orientieren müsse.

Das große Aufeinandertreffen in Belgrad

Marko Arnautovic wurde am Flughafen in Serbien von etwa 300 jubelnden Fans empfangen – ein Bild, das sicher jeden Fußballer das Herz höher schlagen lässt! Der 36-Jährige, der zuvor bei Inter Mailand unter Vertrag stand, ist seit seiner Kindheit ein Fan von Roter Stern. Zvezdan Terzić, der Generaldirektor des Klubs, bestätigte den Vertrag, der über zwei Jahre läuft und ihn zum teuersten Spieler in der Geschichte des Vereins macht. Mit einem Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro netto wird Arnautovic in Belgrad nicht nur als Spieler, sondern auch als Publikumsmagnet gehandelt.

Ehrlich gesagt, es ist schon ein bisschen komisch. Rapid bot Arnautovic einen Vertrag über zwei Jahre mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro brutto plus Boni an – aber das Angebot wurde vor zehn Tagen eingestellt. Da stellt sich die Frage, was da wohl schiefgelaufen ist. Katzer hat im Nachhinein erwähnt, dass sie Serge-Philippe Raux-Yao bereits seit Monaten im Auge hatten, und dieser Wechsel dann auch tatsächlich klappte, ohne dass großes Aufsehen darum gemacht wurde. Das macht die Situation um Arnautovic noch ein Stück interessanter.

Ein Blick in die Zukunft

Arnautovic ist nun in Belgrad und plant sein Debüt im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation am 29. Juli gegen Lincoln Red Imps. Terzić ist überzeugt, dass der Neuzugang nicht nur die Zuschauer ins Stadion ziehen, sondern auch die Gesamtleistung des Teams steigern kann. Damit könnte Arnautovic auch einen entscheidenden Einfluss auf die Ambitionen des Vereins haben, der zuletzt achtmal in Folge serbischer Meister wurde und erneut die Champions-League-Qualifikation anstrebt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Und die Geschichte endet damit noch nicht. Es wurde bereits vereinbart, dass Arnautovic nach seiner aktiven Karriere bei Roter Stern eine Rolle übernehmen wird. Diese Weichenstellung zeigt, wie sehr der Verein auf den erfahrenen Spieler setzt. Katzer hingegen bleibt optimistisch, dass Rapid auch ohne Arnautovic weiterhin erfolgreich bleibt und auf andere Talente setzen kann. In Hütteldorf wird man die Entwicklung gespannt verfolgen – das ist sicher!