In einer Stadt, wo das Leben pulsiert und die Menschen ständig auf der Suche nach dem nächsten Trend sind, hat sich eine neue Art des Trainings etabliert: Infrarot-Pilates. In den letzten Monaten haben zahlreiche Studios in Wien, insbesondere im trendigen Neubau, diesen innovativen Ansatz ins Leben gerufen. Hier wird nicht einfach nur geschwitzt, sondern der Körper „von innen heraus“ erwärmt. Ein Selbstversuch im Train & Tone-Studio zeigt, was es wirklich mit dieser Methode auf sich hat.

Die Trainingseinheit, die den klangvollen Namen „Sculpt & Recover“ trägt, dauert 50 Minuten und bietet eine spannende Mischung aus Pilates-inspirierten Kraftübungen, Core-Arbeit und Hanteltraining. Die ersten dreißig Minuten sind intensiv, gefüllt mit Bewegungen, die den Puls schnell nach oben treiben. Und die letzten zehn Minuten? Da wird es entspannend. Regeneration, Stretching und langsame Bewegungen stehen auf dem Programm, während die Infrarotwärme tief in die Muskulatur eindringt – ein wohliges Gefühl, das sich im ganzen Körper ausbreitet. Es ist kein Wunder, dass die Schweißperlen schnell zu fließen beginnen!

Ein neuartiges Trainingserlebnis

Die Matten sind angenehm warm, aber nicht heiß – sie erzeugen ein „tiefgehendes Wärmegefühl“ im Körper, während die Teilnehmer mit Schutzbrillen ausgestattet sind, um die Augen vor den roten Lichtpunkten zu schützen. Olivia-Chelsea Lerner, die Gründerin von Alchemy37, beschreibt ihre Kurse als „Fusion Formate“. Man spürt sofort, dass hier viel Wert auf Design und Ästhetik gelegt wird: Dunkles Licht, laute Musik, alles ist darauf ausgelegt, ein emotionales Erlebnis zu schaffen.

Die Vorteile dieser neuen Trainingsform sind vielfältig. Viele Studios werben mit positiven Effekten wie besserer Durchblutung, Muskelregeneration und Stressabbau. Tatsächlich zeigen Studien, dass Infrarotstrahlen die Zellenergie steigern, die Durchblutung verbessern und Muskelverspannungen lösen können. Die Herzfrequenz steigt schneller als in unbeheizten Räumen, und das Training kann für viele eine willkommene Abwechslung sein – besonders für jene, die unter Stress oder Verspannungen leiden.

Die Wissenschaft dahinter

Infrarotlicht hat tiefere, therapeutische Effekte. Es erwärmt Muskeln schneller und macht das Bindegewebe geschmeidiger. Ein besonders spannender Aspekt ist, dass das rote Licht (630–660 nm) auf der Hautoberfläche wirkt, während das Nah-Infrarotlicht (800–850 nm) tiefer in die Muskeln eindringt. Das bedeutet, dass schon kurze Einheiten von 10 bis 20 Minuten – bei einem Abstand von 20 bis 50 cm zur Lichtquelle – eine spürbare Wirkung entfalten können. Empfohlen wird eine Frequenz von 2 bis 4 Einheiten pro Woche, was das Ganze auch für den hektischen Wiener Alltag machbar macht.

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Natürlich gibt es auch Risiken. Personen mit Kreislaufproblemen oder Hitzeempfindlichkeit sollten vorsichtig sein. Ein ausreichender Wasser- und Elektrolyte-Haushalt ist wichtig. Wer sich jedoch auf die Erfahrung einlässt, findet oft nicht nur eine Verbesserung der Beweglichkeit, sondern auch eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Infrarot-Pilates könnte gerade für jene interessant sein, die Muskelverspannungen, Gelenksteifheit oder Stress abbauen wollen.

In diesem Sinne sind die neuen Studios in Wien nicht nur ein Ort für Fitness, sondern auch eine Oase für Wellness und emotionale Erlebnisse. Die Kombination aus Bewegung, Musik und Licht schafft eine Atmosphäre, in der man sich nicht nur körperlich, sondern auch mental regenerieren kann. Und vielleicht – nur vielleicht – wird der nächste Trend in der Stadt nicht nur das Workout, sondern auch das Wohlfühlen in dieser besonderen Form sein. Eine Entdeckung, die man selbst erleben muss!