Heute ist der 15.05.2026, und in Margareten gibt es eine erfreuliche Neuerung für alle, die mit Suchtproblemen kämpfen. Das Anton-Proksch-Institut hat nun die Hürden für den ersten Schritt in Richtung Hilfe deutlich gesenkt. Ab sofort ist für ein Erstgespräch auf der Wiedner Hauptstraße kein Termin mehr notwendig! Ein wahrer Lichtblick für viele, die sich vielleicht noch nicht getraut haben, um Unterstützung zu bitten.
Das Institut bietet ambulante Behandlungen für eine Vielzahl von Süchten an, darunter Spielsucht, Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Es ist wirklich eine erste Anlaufstation für Menschen, die in ihrer aktuellen Lebenssituation nicht weiter wissen. Der ärztliche Leiter Roland Mader hebt die Wichtigkeit des ersten Schrittes zur Hilfe hervor. Und das ist kein leeres Geschwätz – die Ambulanz ermöglicht einen unverbindlichen Kontakt, der helfen kann, Hemmungen abzubauen. Hier wird nicht mit dem Finger auf jemanden gezeigt, sondern es wird einfach nur Hilfe angeboten.
Unkomplizierter Zugang zur Unterstützung
Das Ziel ist klar: ein unkomplizierter und kostenfreier Zugang zur Unterstützung. Aktuell werden täglich rund 100 Patientinnen und Patienten in der Ambulanz betreut. Die Öffnungszeiten ohne Termin sind von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15.30 Uhr. Das heißt, es gibt viele Gelegenheiten, die Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer einmal den Mut gefasst hat, die Tür zu diesem Institut zu öffnen, wird feststellen, dass hier ein interdisziplinäres Team zusammenarbeitet, um individuelle Behandlungen zu gewährleisten.
Es ist wirklich wichtig, dass Menschen, die an einer Sucht leiden, wissen, dass sie nicht alleine sind. Der Weg kann steinig sein, aber mit solch einem Angebot ist der erste Schritt schon mal ein großer. Man muss nicht mehr lange nach einem Termin suchen oder sich durch bürokratische Hürden kämpfen. Einfach hingehen und reden – das ist der Plan!
Ein Lichtblick in der Suchtbehandlung
Die Atmosphäre im Anton-Proksch-Institut ist warm und einladend. Hier wird ein Raum geschaffen, in dem sich Betroffene wohlfühlen können. Es ist ein Ort, wo Verständnis und Empathie großgeschrieben werden. Komischerweise habe ich das Gefühl, dass viele Menschen nicht wissen, wie wichtig es ist, über ihre Probleme zu reden. Ob es um Alkohol, Drogen oder das Glücksspiel geht – hier findet jeder Gehör. Die Fachleute vor Ort sind darauf spezialisiert, die verschiedenen Facetten der Sucht zu erkennen und darauf einzugehen.
Sucht ist schließlich keine einfache Geschichte. Sie betrifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Angehörige und Freunde. Das Anton-Proksch-Institut zeigt, dass es auch in Wien Möglichkeiten gibt, diesen Kreislauf zu durchbrechen und neue Wege zu finden. Ein Ort, an dem man einfach sein kann, ohne sich verstellen zu müssen. Eine echte Chance auf ein besseres Leben.