Heute ist der 23. Mai 2026 und in Margareten geht es hoch her! Die ersten Halbfinalspiele der HLA MEISTERLIGA sind über die Bühne gegangen und die Spannung könnte nicht größer sein. Zwei packende Duelle haben die Fans in ihren Bann gezogen und gezeigt, dass im Handball manchmal die Nerven mehr zählen als die Technik.

Im ersten Match trafen die roomz JAGS Vöslau auf den SC kelag Ferlach. Es war ein offener Schlagabtausch, der die Zuschauer von der ersten Minute an fesselte. Die JAGS, die in dieser Saison schon einen unglaublichen elften Sieg in Folge feierten, führten zunächst, doch Ferlach blieb hartnäckig. In der 21. Minute schafften es die Ferlacher sogar, mit 12:11 in Führung zu gehen. Aber die JAGS ließen sich nicht entmutigen und drehten das Spiel vor der Halbzeit. Mit 17:16 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb es spannend, doch die JAGS behielten die Oberhand. Leonardo Abrahao und Jan Kovacec sorgten schließlich mit ihren Treffern dafür, dass das Endergebnis 25:23 für die JAGS lautete. Florian Kaiper, der Torwart der JAGS, lobte den Kampfgeist der Mannschaft und betonte, wie wichtig es sei, auch enge Spiele zu gewinnen.

Fivers schlagen Füchse in einem Krimi

Das zweite Halbfinale zwischen den BT Füchsen Auto Pichler und den HC Fivers WAT Margareten verspricht ebenfalls große Handballunterhaltung. Die Fivers, die schon drei Auswärtssiege in diesen Playoffs eingefahren hatten, legten gleich zu Beginn mit 5:2 vor. Doch die Füchse ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich zurück. Mit einem Halbzeitstand von 14:15 für die Fivers war alles offen. Nach der Pause blieb die Partie ausgeglichen, und in der 35. Minute glichen die Füchse zum 18:18 aus. Die Schlussphase war dann ein echter Krimi! Martin Breg erzielte den 29:29-Ausgleich, doch Mats Rudnicki stellte 50 Sekunden vor Schluss auf 30:29 für die Fivers. Ein wahrer Herzschlagfinale!

Die Torschützen waren auch hier wieder beeindruckend. Matthias Rattensperger und Mats Rudnicki steuerten sieben und sechs Tore bei, während Raul Santos von den Füchsen die Enttäuschung über die Niederlage zum Ausdruck brachte. Er lobte jedoch den Kampfgeist seiner Mannschaft. Fabio Schuh von den Fivers bezeichnete das Spiel als hart und betonte die hervorragende Leistung der Torhüter.

Ein Blick auf die HLA MEISTERLIGA

Die HLA MEISTERLIGA hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Seit der Saison 2021/22 wird sie als 12er-Liga ausgetragen. Nach einem spannenden Grunddurchgang, in dem 12 Teams 22 Runden (11 Heim- und Auswärtsspiele) absolvieren, qualifizieren sich die besten acht Mannschaften für die K.o.-Phase. Hier wird im Best-of-3-Modus gespielt, und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

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Die Halbfinalduelle sind der letzte Schritt, bevor es ins große Finale geht, wo die beiden Sieger um den Titel des Österreichischen Staatsmeisters im Herren-Handball kämpfen. Wer weiß, vielleicht sind die JAGS und die Fivers die beiden Teams, die sich in dieser Saison den Traum vom Titel erfüllen können. Die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf weitere spannende Spiele freuen!