Heute ist der 20.05.2026 und in Liesing gibt es Grund zur Freude: Die Bauarbeiten in der Karl-Schwed-Gasse sind nun abgeschlossen! Ein langersehnter Wunsch der Anrainer wurde endlich wahr. Jahrzehntelang forderten sie eine Verkehrsberuhigung in dieser Straße, die zwischen der Rosenhügelstraße und der Endresstraße als Problemstelle galt. Überhöhter Geschwindigkeit und starker Durchzugsverkehr waren hier an der Tagesordnung. Die Anwohner berichteten von gefährlichen Situationen, beschädigten Fahrzeugen und riskanten Begegnungen zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern – ein Albtraum für alle, die hier wohnen oder zur Schule gehen.
Einer der ersten Schritte zur Entschärfung dieser Situation war die Fertigstellung der Fahrbahnaufdopplung an der Kreuzung Friedensstraße/Karl-Schwed-Gasse. Das erklärte Ziel? Den Verkehr verlangsamen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Anrainerin Carolyn Stuckey, die oft ihre Kinder zur Rudolf-Steiner-Schule begleitet, machte deutlich, wie wichtig diese Maßnahmen sind: „Die Geschwindigkeit der Autofahrer in dieser Wohnstraße war einfach zu hoch.“ Es ging hier nicht nur um die Sicherheit der Anwohner, sondern ganz besonders um die der Kinder und Jugendlichen.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Im November 2024 wurden die Proteste der Anrainer laut und deutlich, unterstützt von Bezirksrat Christian Steinhoff und Pro 23-Obmann Ernst Paleta. Die Forderungen nach Tempo-30-Regelungen, Schutzwegen und Bodenschwellen wurden immer dringlicher. Die Stimmen der Anwohner, die sich immer wieder für mehr Sicherheit stark machten, wurden schließlich gehört. Im Dezember 2025 beschloss die Bezirksvertretungssitzung die Finanzierung der Fahrbahnaufdopplung. Jetzt, wo die Maßnahmen abgeschlossen sind, darf man die Erleichterung der Anwohner förmlich spüren. Bezirksrat Steinhoff äußerte seine Zufriedenheit über den Erfolg des Einsatzes: „Wir haben es geschafft!“
Die bauliche Erhebung im Kreuzungsbereich soll nun die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduzieren und Unfallschwerpunkte entschärfen. Ein langerwarteter Schritt, der nach jahrzehntelangem Einsatz endlich realisiert wurde. Die Anwohner atmen auf, und die Kinder können nun sicherer zur Schule gehen, ohne ständig auf den Verkehr achten zu müssen. Es ist nicht nur ein Baustein für mehr Sicherheit, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Anliegen der Bevölkerung ernst genommen werden.
Man fragt sich, wie viele solcher Maßnahmen nötig sind, um in anderen Stadtteilen ähnliche Fortschritte zu erzielen? Die Hoffnung bleibt, dass die positiven Entwicklungen in der Karl-Schwed-Gasse Schule machen und mehr Menschen in Wien sich für eine sichere und lebenswerte Wohnumgebung einsetzen. Denn letztendlich ist es die Gemeinschaft, die hier für Veränderung sorgt. Und das ist doch einfach nur schön!