Säureangriffe und Einbrüche: Wie sicher ist Wien noch?
Die letzten Tage haben in Wien, und speziell im Bezirk Favoriten, für besorgte Gesichter gesorgt. Vom 17. bis 22. Juli 2026 kam es zu einer besorgniserregenden Serie von Wohnungseinbrüchen, die sich wie ein Schatten über die Nachbarschaft legte. Fünf neue Fälle wurden gemeldet, und die Ermittler des Landeskriminalamts Wien, Gruppe Kremser, sind auf Hochtouren dabei, die Hintergründe zu klären. Was die Situation besonders alarmierend macht? Die Täter nutzen ätzende Säure, um Eingangstüren zu beschädigen und sich Zutritt zu verschaffen. Es wird vermutet, dass Salpetersäure, die für Haut und Atemwege gefährlich ist, als Mittel verwendet wird. Wer denkt da nicht an einen schlechten Film? Doch das ist Realität, und die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren.
Die Vorfälle sind nicht neu – zwischen Februar und April 2026 gab es bereits acht ähnliche Einbrüche in den Bezirken Landstraße, Wieden, Favoriten und Meidling. Im Juni kamen zwei weitere Fälle in Margareten und Döbling hinzu, die wahrscheinlich von derselben Tätergruppe stammen. Irgendwie macht es einem das mulmig, wenn man darüber nachdenkt, dass sich diese kriminellen Energien wie ein Schatten über unsere Stadt legen. Die Polizei empfiehlt, bei Kontakt mit der gefährlichen Flüssigkeit sofort mit klarem Wasser zu neutralisieren, aber keine Seife oder Zusätze zu verwenden. Und für alle, die in solchen Situationen direkt handeln möchten: Die Notrufnummer der Polizei lautet 133.
Einbruchsstatistik und Sicherheit
Doch das ist nicht alles, was die Kriminalstatistik für 2025 zu berichten hat. In Österreich wurden im vergangenen Jahr 82.920 Fälle von Wohnungseinbrüchen registriert – ein Anstieg gegenüber 2024 mit 78.436 Fällen. Besonders auffällig: Fast jeder zweite Einbruch, genauer gesagt 44,9 Prozent, scheiterte oft aufgrund von Sicherheitstechnik oder aufmerksamen Nachbarn. Wer hätte das gedacht? Man könnte meinen, die Einbrecher sind nicht so clever, oder sie haben einfach Pech gehabt. Aber die Realität ist, dass die meisten Einbrecher an leicht erreichbaren Fenstern oder Türen scheitern.
Die Schadenshöhe durch Einbrüche belief sich auf 378,3 Millionen Euro, und das ist kein Pappenstiel. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig um die eigene Sicherheit zu kümmern. Einbruchschutz sollte nicht erst nach einem Vorfall in Angriff genommen werden. Die Polizei empfiehlt eine Kombination aus mechanischen Sicherungen, Alarm- und Videotechnik. Und hey, es gibt mittlerweile moderne Sicherheitslösungen, die nicht nur effektiv, sondern auch ziemlich cool sind. Alarmanlagen, Überwachungskameras und Bewegungsmelder – das sind die neuen Helden der Sicherheit!
Prävention ist das A und O
Ein besonders brisantes Thema ist die Bedeutung von präventiven Maßnahmen. Im Jahr 2025 gab es allein 31.332 Tageswohnungseinbrüche – das sind etwa 37,8 Prozent aller Einbrüche. Diese finden oft während der Schul-, Arbeits- und Einkaufszeiten statt. Wer also denkt, dass sein Zuhause sicher ist, der sollte vielleicht doch einen zweiten Blick auf die Sicherheitsvorkehrungen werfen. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen einbruchhemmende Fenster- und Türsicherungen, stabile Zusatzschlösser sowie gesicherte Keller- und Nebeneingänge. Wenn das alles nicht hilft, dann gibt’s ja noch die Möglichkeit, smarte Systeme zu integrieren.
Am Ende des Tages bleibt die Frage: Fühlen wir uns noch sicher in unseren eigenen vier Wänden? Angesichts der aktuellen Vorfälle und der steigenden Einbruchszahlen kann man nur hoffen, dass sich die Lage bald wieder beruhigt. Die Wiener Polizei bleibt dran, und auch die Nachbarn sollten wachsam sein – denn gemeinsam lässt sich die Sicherheit in der Nachbarschaft deutlich erhöhen. Und vielleicht ist es dann auch möglich, wieder unbeschwert durch die Straßen von Wien zu schlendern.
