Heute ist der 14.07.2026 und in Wien tut sich einiges – vor allem im Bereich der katholischen Kirche. Die letzten Wochen waren voller personeller Veränderungen, die sowohl die seelsorgliche Landschaft als auch die Verwaltung der Diözese betreffen. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie neue Gesichter frischen Wind in die Traditionen bringen, aber auch, wie viel Verantwortung diese Positionen mit sich bringen. Manchmal könnte man denken, dass die Kirche wie ein großes, lebendiges Puzzle ist, bei dem ständig neue Teile hinzugefügt werden. Und das nicht ohne Grund!

Ein herausragendes Ereignis war die Entpflichtung von Nikolaus Krasa, der bis zum 31. August Generalvikar war. Ab dem 1. September wird nun Andreas Kaiser, vorher Pfarrer im Pfarrverband Am Jakobsweg im Weinviertel, diese Rolle übernehmen. Was für eine Herausforderung! Auch Erzbischof Josef Grünwidl wurde zum Ordinarius der katholischen Ostkirchen in Österreich ernannt, was einen bedeutenden Wechsel mit sich bringt. Und die Liste der Veränderungen geht weiter: Joachim Losehand wird ab dem 1. September als Krankenhausseelsorger am Universitätsklinikum AKH Wien tätig sein. Das ist nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch eine wichtige Verantwortung, die er annehmen wird.

Verschiebungen und neue Aufgaben

Die Veränderungen sind nicht nur auf die Spitze der Hierarchie beschränkt. Gabriele Granser, die bisher im Landesklinikum Hollabrunn tätig war, wird mit 31. Juli ausscheiden. Patricia Bauer wechselt nach ihrer Zeit in der Regionalstelle Mödling und wird ab 1. September nur mehr im Pfarrverband Harzberg aktiv sein. Komisch, wie schnell sich Dinge ändern können! Und dann gibt es noch Monlegbe Nestor Dochamou, der mit 31. August von der St. Lorenzo Ruiz-Stiftung entpflichtet wird und in seine Heimat zurückkehrt. Ein Neuanfang für ihn, aber auch ein Verlust für die Gemeinschaft hier.

Aber das ist noch nicht alles! Christoph Sperrer wird als Pfarrprovisor in den Pfarren Stockerau, Haselbach, Hausleiten, Leitzersdorf und Niederhollabrunn aktiv sein. Und Manuel Rennhofer, ein Neupriester, nimmt am gleichen Tag die Rolle des Kaplans in diesen Gemeinden an. Es ist wie ein großes Schachspiel, bei dem ständig neue Figuren gezogen werden. Und P. Antoine Thierry Edang SP wird als Aushilfskaplan von 1. September 2026 bis 31. August 2027 ernannt. Das zeigt, wie dynamisch und lebendig die kirchliche Arbeit hier in Wien ist.

Die hierarchische Dimension der Kirche

Wenn man über all diese Veränderungen nachdenkt, erinnert man sich unweigerlich an die Worte von Papst Leo XIV., der bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz betonte, dass der hierarchische Aufbau der katholischen Kirche von Gott kommt. Das ist nicht nur eine leere Phrase, sondern ein zentraler Punkt, der die gesamte Struktur und das Funktionieren der Kirche prägt. Die Apostel, die von Christus als lebendige Säulen seines mystischen Leibes bestimmt wurden, übertragen ihren Dienst an Männer, um die Heilslehre Jesu bis zur Wiederkunft Jesu zu bewahren. Dieser Prozess der „apostolischen Sukzession“ ist also nicht nur ein historischer Begriff, sondern lebt in jedem von uns – in den neuen Aufgaben, die nun übernommen werden, und in den Veränderungen, die wir beobachten.

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Die hierarchische Struktur der Kirche ist eine göttliche Einrichtung, die den Auftrag Christi bis zum Ende der Zeiten fortführt. Die Bischöfe, Priester und Diakone sind nicht nur Titelträger, sondern sie sind in einem Dienst, der die Gemeinschaft zusammenhält und die Gläubigen in ihrem Glauben stärkt. Auch wenn die Veränderungen manchmal herausfordernd sind, so zeigen sie doch, wie flexibel und anpassungsfähig die Kirche ist. Und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je!