Entdecke Wiens Geheimnisse: Werde Teil der Geschichtentranskription!
In der pulsierenden Innere Stadt Wiens, wo Geschichte und Moderne aufeinandertreffen, gibt es ein spannendes Projekt, das darauf wartet, von neugierigen Geistern entdeckt zu werden. Historische Dokumente aus der Stadt sind oft ein bisschen wie ein Geheimnis, das darauf wartet, gelüftet zu werden. Doch die alte Handschrift kann für viele zu einer echten Herausforderung werden – man muss schon genauer hinschauen, um die oft krakelige Schrift zu entziffern. Aber keine Sorge! Es gibt Hilfe! Die Plattform crowdsourcing.wien ruft Freiwillige dazu auf, sich zu engagieren und diese wertvollen Dokumente zu transkribieren.
Das Ziel ist klar: Die handschriftlichen Quellen sollen leserlich, durchsuchbar und für wissenschaftliche Forschungen zugänglich gemacht werden. Derzeit wird an der Transkription von über 26.500 digitalisierten Briefen gearbeitet, die Einblicke in die Wiener Gründerzeit gewähren. Von der Ringstraße über die Erste Wiener Hochquellenleitung bis hin zur Weltausstellung und dem Börsenkrach von 1873 – diese Briefe erzählen Geschichten, die die Stadt geprägt haben. Ein weiteres spannendes Projekt sind die 22.136 Theaterzettel aus den 1930er-Jahren – sie stammen von 18 Wiener Spielstätten und zeigen die Theaterwelt vor dem Einfluss antiliberaler Entwicklungen. Wer könnte sich nicht für die Geschichten hinter diesen Zetteln begeistern?
Gemeinsam die Geschichte entschlüsseln
Das Besondere an dieser Initiative ist, dass jeder mitmachen kann. Interessierte können sich einfach auf crowdsourcing.wien anmelden und ihre Fähigkeiten einbringen. Dabei ist es nicht nur eine Möglichkeit, Geschichte lebendig werden zu lassen, sondern auch eine Chance, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten. Man kann entweder selbst Texte übertragen oder die Beiträge anderer überprüfen. Es ist ein bisschen wie ein Puzzlespiel, bei dem man gemeinsam an einem großen Bild arbeitet – und das kann richtig Spaß machen!
Die Wienbibliothek im Rathaus, ein zentraler Wissensspeicher für das schriftliche Kulturerbe der Stadt, ist der ideale Ort für solche Projekte. Hier wird nicht nur gesammelt und bewahrt, sondern auch geforscht und diskutiert. Das Wien Museum, ein offenes Haus für alle, die sich für die Kultur- und Stadtgeschichte interessieren, lädt dazu ein, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Das ist nicht nur für Wissenschaftler von Bedeutung, sondern auch für all jene, die sich für die Geschichten hinter den historischen Dokumenten interessieren. Es ist ein Bekenntnis zu einer pluralistischen, weltoffenen und progressiven Gesellschaft, in der jeder seinen Teil zur Erschließung der Geschichte beitragen kann.
Spätestens jetzt sollte der Enthusiasmus geweckt sein! Wenn du also schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen der Wiener Geschichte werfen wolltest oder einfach Spaß daran hast, mit anderen zusammenzuarbeiten, dann ist dies genau dein Ding. Wer weiß, vielleicht entdeckst du dabei sogar dein eigenes Stück Geschichte!
