In der Stadtgalerie im Amthof von Feldkirchen gibt es aktuell einen spannenden Ort, an dem sich Kunstliebhaber und Neugierige gleichermaßen verlieren können. Ulrike Bernhard, eine Künstlerin, die in Klagenfurt das Licht der Welt erblickte und in Feldkirchen aufwuchs, zeigt uns mit ihrer Ausstellung „Zonen und Übergänge“ eine faszinierende Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Raum. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 15. April 2026 statt, und sie läuft noch bis zum 22. Mai – also genug Zeit, um sich in die Bildwelten der Künstlerin zu vertiefen!
Die Werke von Bernhard sind mehr als nur Bilder. Sie sprengen die Grenzen dessen, was wir unter Wahrnehmung verstehen. Jedes Stück ist erfüllt von Kraft und Präsenz, und sie laden den Betrachter ein, neue Wahrnehmungsfelder zu erkunden. Die Künstlerin selbst lebt seit 2006 am Preiner Gscheid, wo sie an weiteren Arbeiten tüftelt, die für Interessierte ebenfalls zur Verfügung stehen. Für die jungen Talente unter den Kunstschaffenden hat sie einen wertvollen Rat: sich nicht von äußeren Einflüssen leiten zu lassen und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu entwickeln. Diese Botschaft trifft ins Herz und ist eine ermutigende Erinnerung daran, dass Kunst oft aus dem Innersten kommt.
Ein Eintauchen in die Bildräume
Die Ausstellung thematisiert Bildräume zwischen Wahrnehmung, Zeit und Raum – ein Konzept, das an sich schon zum Nachdenken anregt. Die Verwendung von fein abgestuften Farbklängen und Schichtungen schafft eine Atmosphäre, die dazu einlädt, die Werke genauer zu betrachten. Der Ort der Präsentation, die Stadtgalerie im Amthof, ist das perfekte Setting für so eine tiefgehende Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst. Eröffnet wurde die Vernissage mit einleitenden Worten von Magdalena Koschat, MA, die den Gästen einen ersten Einblick in die Gedankenwelt der Künstlerin gab.
Die Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Freitag, jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie zu den Veranstaltungszeiten des kultur-forum-amthof. Und das Beste daran? Der Eintritt ist frei! Das bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat, sich von Bernhards Kunst inspirieren zu lassen, ohne die Geldbörse zu zücken. Ein kleines, aber feines Detail, das die Ausstellung noch einladender macht.
Ein Blick auf zeitgenössische Kunst
Ulrike Bernhard ist Teil einer aufregenden Bewegung in der zeitgenössischen Kunst, die sich ständig weiterentwickelt und diversifiziert. „Zeitgenössische Kunst“ oder „Gegenwartskunst“ ist nicht nur ein Schlagwort; es beschreibt Werke, die in engem zeitlichen Zusammenhang mit der öffentlichen Rezeption entstehen. Künstlerinnen und Künstler wie Ulrike reflektieren die Stimmungen, Emotionen und Trends ihrer Zeit und schaffen damit einen Dialog zwischen den Werken und dem Publikum. Die Malerei des 21. Jahrhunderts ist bunt, vielschichtig und voller Überraschungen – ein echtes Schmelztiegel von Stilen und Techniken.
Übergänge zwischen verschiedenen Genres sind fließend, was den Reiz dieser Kunstform ausmacht. Von Malerei über Fotografie bis hin zu Installationen – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Bernhards Werke sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Künstlerinnen und Künstler die Grenzen des Möglichen immer wieder neu ausloten. Ob sie nun in Wien, Berlin oder Budapest ausgestellt werden – ihre Kunst spricht eine universelle Sprache, die nicht an geografische Grenzen gebunden ist.
Wenn du also in der Nähe bist oder einfach Lust auf einen künstlerischen Ausflug hast, lass dir die Ausstellung von Ulrike Bernhard nicht entgehen! Es ist eine Gelegenheit, die nicht nur die Augen, sondern auch die Seele berührt. Einfach nur hinsetzen, schauen und erleben!