Heute ist der 29.06.2026, und in Unter St. Veit hat die Fachberufsschule in Villach wieder einmal ihre Pforten für den Landeslehrlingswettbewerb der Kärntner Kfz-Technik und Karosseriebautechnik geöffnet. Ein Event, das die Herzen der jungen Talente höher schlagen lässt und gleichzeitig die Zukunft der Branche in den Fokus rückt. Hier wird nicht nur um Medaillen gekämpft, sondern auch um den Platz für die Staatsmeisterschaften, die im Herbst ebenfalls in Villach stattfinden werden. Ein echter Wettstreit, der die Fähigkeiten der Lehrlinge auf die Probe stellt!

Die Kfz-Techniker konnten ihr Fachwissen in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen. Angefangen bei der Überprüfung der Motorgrundeinstellung, über die Diagnose von Brems- und ABS-Systemen bis hin zur Fehlersuche an einem Motorradgetriebe – hier ging es richtig zur Sache. Präzises Arbeiten, analytisches Denken und eine strukturierte Vorgehensweise waren dabei unerlässlich. Die Lehrlinge der Karosseriebautechnik hatten ebenfalls alle Hände voll zu tun. Unter Zeitdruck mussten sie beschädigte Karosserieteile richten, schweißen und lackieren. Ein echtes Kunststück, das handwerkliches Geschick und ein hohes Qualitätsbewusstsein erforderte!

Die Sieger stehen fest

Michael Schnabl, der Landesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, war sichtlich beeindruckt von den Leistungen der Teilnehmer. Die Ergebnisse des Wettbewerbs 2026 zeigen, dass die nächste Generation von Kfz-Technikern und Karosseriebautechnikern bereit ist, durchzustarten. In der Kategorie Kfz-Technik holte sich Jonathan Weber von der Kostmann GesmbH in St. Andrä den ersten Platz, gefolgt von Jakob S. Mutzl von Porsche Inter Auto GmbH & Co KG in Klagenfurt am Wörthersee und Stephan Hinteregger, ebenfalls von Kostmann GesmbH. Bei den Karosseriebautechnikern setzte sich Benjamin Jauernig von der Karosserie Puck GmbH & Co KG in St. Veit an der Glan durch, während Lukas Wenig von Ofer GmbH in Feldkirchen und Yvonne Egger von der Karosserieklinik Egger GmbH in Krems in Kärnten die weiteren Plätze belegten.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Wettbewerbe wie dieser sind nicht nur eine tolle Möglichkeit, Talente zu entdecken, sondern sie verdeutlichen auch die Bedeutung der Ausbildung in der Kfz-Branche. Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker im Bereich Karosserie- und Fahrzeugbautechnik spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Entstehung von Karosserien, Spezialaufbauten und sogar Anhängern geht. Sie sind nicht nur in der technischen Überwachung und Instandsetzung tätig, sondern bringen auch frischen Wind in den Vertrieb.

Die berufliche Weiterbildung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft. In Österreich dauert diese in der Regel zwei Jahre in Vollzeit oder drei bis vier Jahre in Teilzeit und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Viele dieser Fachkräfte finden Beschäftigung in Autoreparaturwerkstätten, beim Fahrzeugbau oder in Ingenieurbüros für technische Fachplanung. Ein Bereich, der mit Sicherheit spannende Herausforderungen und viel Abwechslung bietet!

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