Heute ist der 13.07.2026 und hier in Unter St. Veit gibt es Neuigkeiten aus der Welt des Ayurveda, die für einige Aufregung sorgen. Ayurveda, was so viel bedeutet wie „Wissen vom Leben“, ist eine indische Heilkunst, die darauf abzielt, Körper, Geist und Seele in eine harmonische Balance zu bringen. Und genau diese Philosophie zieht immer mehr Menschen an, nicht nur in Asien, sondern auch hier bei uns im Westen. Der Tourismus boomt, und Ayurveda wird mehr und mehr zum Trend.

Nun plant Alfred Riedl die Eröffnung eines neuen Ayurveda-Hotels mit dem Namen „Die Zeit“. Dieses Hotel soll im Bezirk St. Veit entstehen und verspricht, seinen Gästen eine Oase der Ruhe und des Wohlbefindens zu bieten. Doch wie das oft so ist, gibt es bereits einen Konkurrenten in der Nähe: Das Jufa-Hotel in Gurk. Dieses Hotel hat bereits seit 2022 ein Ayurveda-Angebot und sieht sich nicht als Nachzügler, sondern als Teil einer florierenden Gemeinschaft.

Koexistenz statt Konkurrenz

Robert Gasser, Regionalmanager des Jufa-Hotels, hat klargestellt, dass er keinen Konkurrenzkampf sieht. „Koexistenz ist das Ziel“, betont er. Immerhin haben die beiden Häuser auch etwas gemeinsam: Das „Tulsi Ayurveda-Zentrum“ in Gurk hat seine Zusammenarbeit mit Jufa beendet und arbeitet nun mit „Die Zeit“ zusammen. Das bedeutet, dass die Gäste in Gurk weiterhin hochwertige Ayurveda-Behandlungen erwarten können, während das neue Hotel seine eigenen Ansätze verfolgt.

Im Jufa-Hotel hat sich einiges verändert. Unter dem neuen Namen „Shanti Ayurveda“ bietet das Hotel ein umfangreiches Angebot an. Die gebürtige Inderin Smitha Shumnad hat die Geschäftsführung übernommen und bringt frischen Wind in die Ayurveda-Therapien. Seit 2024 ist sie als Therapeutin tätig. Die Gäste können sich auf Körperbehandlungen, Yoga, Meditation und eine individuell abgestimmte ayurvedische Ernährung freuen. Sogar ein indischer Ayurveda-Arzt kümmert sich um die Ernährungsberatung der Gäste – da wird einem richtig warm ums Herz!

Ein ganzheitlicher Ansatz

Das Besondere an Ayurveda ist, dass die Behandlungen individuell auf jeden Gast abgestimmt werden. Es gibt keine Mindestanzahl an Nächtigungen, aber nach einer Woche sind deutliche Verbesserungen zu erwarten. Die Integration von erfahrenen Fachkräften ermöglicht zudem kostengünstigere Behandlungen. Und das Jufa-Team? Das besteht mittlerweile aus insgesamt 14 Angestellten, von denen drei im Bereich Ayurveda tätig sind. Eine kleine, aber feine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gästen einen Hauch von indischer Lebenskunst näherzubringen.

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Was die Küche betrifft, so ist sie speziell auf die Bedürfnisse der ayurvedischen Gäste ausgerichtet. Die Gerichte sind nicht nur gesund, sondern auch ein Fest für die Sinne. Wenn man den Geruch von frisch zubereitetem Curry einatmet, könnte man meinen, man sei direkt in Indien! Und damit die Sommermonate nicht langweilig werden, plant Jufa zudem neue Angebote wie Kochkurse, die die Gäste auf eine kulinarische Reise mitnehmen sollen.

Der Begriff „Shanti“, was Frieden oder Ruhe bedeutet, ist perfekt gewählt für das Zentrum im Jufa-Hotel. Hier, wo der Alltag oft hektisch ist, kann man zur Ruhe kommen und sich auf das Wesentliche konzentrieren – auf sich selbst. Das ist es, was Ayurveda ausmacht: einen Raum zu schaffen, in dem Heilung und Wohlbefinden im Vordergrund stehen.

Wenn man darüber nachdenkt, wie sich die Ayurveda-Szene hier in der Region entwickelt, wird schnell klar: Es ist ein spannendes Kapitel, das hier aufgeschlagen wird. Und egal, ob man sich für „Die Zeit“ oder das Jufa-Hotel entscheidet, eines ist sicher – die Reise zu mehr Balance und innerem Frieden hat gerade erst begonnen.