Heute ist der 26.05.2026 und ich sitze hier, in Hietzing, und freue mich, euch von einem ganz besonderen Paar zu berichten. Im Tiergarten Schönbrunn haben sich die beiden Großen Pandas, die vor einem Jahr angekommen sind, hervorragend eingelebt. Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck hat eine Menge Gutes über die beiden zu erzählen. Die Besucher sind begeistert und die Zahlen sprechen für sich: immer mehr Menschen strömen in den Zoo, um das faszinierende Duo zu bewundern.

Die beiden Pandas, ein Männchen und ein Weibchen, haben sich in ihrem neuen Zuhause richtig wohl gefühlt. Renate Haider, die Tierpflegerin, die die beiden seit ihrer Ankunft betreut, hat sich ganz auf die Herausforderung eingestellt. Sie beschreibt, wie unterschiedlich die beiden sind: Das Männchen zeigt sich als neugieriger Entdecker, während das Weibchen – das ist ganz typisch für Pandas – etwas vorsichtiger, aber dennoch aktiv ist. Sie haben in ihrem neuen Bereich der Außenanlage jetzt viele Möglichkeiten zum Spielen und Klettern. Ein wahrer Spielplatz für die beiden! Das kann man sich fast wie einen kleinen Abenteuerspielplatz für Pandas vorstellen, oder?

Auf dem Weg zum Artenschutz

Ein besonders wichtiger Aspekt, den Hering-Hagenbeck betont, ist die Bedeutung dieser Pandas für den Artenschutz. Seit über 20 Jahren arbeitet der Tiergarten Schönbrunn in Kooperation mit der China Wildlife Conservation Association. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass in China zahlreiche Schutzgebiete für Große Pandas etabliert und auch erweitert wurden. Das ist nicht nur für die Pandas von Bedeutung, sondern schützt auch viele andere bedrohte Arten, die denselben Lebensraum teilen. Irgendwie beruhigend zu wissen, dass die Tiere nicht nur hier in Wien, sondern auch in ihrer Heimat unterstützt werden.

Die Fortschritte, die die Pandas im medizinischen Training gemacht haben, sind ebenfalls bemerkenswert. Es ist schon ein bisschen wie im Tierheim für Fortgeschrittene – die Tiere zeigen jetzt freiwillig ihre Pfoten für Blutabnahmen. Das Vertrauen zwischen den Pandas und dem Tierpflegeteam wächst weiter, was für alle eine große Erleichterung ist. Vor allem während der Paarungszeit, die im Frühjahr stattfindet, zeigen die beiden dann auch deutlich mehr Aktivität. Man kann sagen, dass die Hormone ganz schön mit ihnen durchgehen! In dieser Phase sind die Pandas nur zwei bis drei Tage im Jahr empfängnisbereit, und das merkt man ihnen an. Duftmarkierungen und Lautäußerungen sind dann an der Tagesordnung.

Ein Blick in die Zukunft

Die ersten Annäherungen zwischen den Pandas wurden bereits beobachtet – man könnte fast sagen, sie flirten miteinander. Das ist eine spannende Zeit für das Tiergarten-Team und natürlich auch für die Besucher, die gespannt verfolgen, wie sich diese Beziehung weiterentwickelt. Wer weiß, vielleicht dürfen wir in naher Zukunft sogar die ersten Nachwuchspandas begrüßen? Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß, und ich kann mir gut vorstellen, dass der Tiergarten Schönbrunn dann noch mehr Zuspruch erleben wird.

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In einer schnelllebigen Welt, in der so vieles vergänglich erscheint, ist es schön, solche positiven Entwicklungen zu beobachten. Die Pandas bringen nicht nur Freude und Staunen, sondern auch Hoffnung für den Artenschutz. Inmitten des Trubels von Wien – hier in Hietzing können wir uns für einen Moment zurücklehnen und einfach nur die Schönheit der Natur genießen.