Hietzing: Ein Bezirk voller Ideen für Familien und Generationen
Wien-Hietzing, ein Bezirk, der sich vor allem durch seine familienfreundliche Ausrichtung einen Namen gemacht hat. Seit 2019 glänzt Hietzing mit dem Titel „familien- und kinderfreundlicher Bezirk“. In der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde nun einstimmig der Antrag zur Re-Zertifizierung beschlossen. Das bedeutet, die Anstrengungen, die bereits seit Jahren im Gange sind, sollen weitergeführt und intensiviert werden. Ein umfassender Ideenfindungsprozess, der Bürger, Experten und die verschiedenen Fraktionen einbezog, hat dem Beschluss den nötigen Rückenwind gegeben.
Hietzing war der erste Wiener Bezirk, der diese Auszeichnung erhielt, und jetzt, nach all diesen Jahren, ist das Ziel klar: Das bestehende Zertifikat soll erneuert werden. Und dafür müssen mindestens drei Maßnahmen aus einem umfangreichen Maßnahmenpaket umgesetzt werden. Die Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl (ÖVP) hebt die Vorreiterrolle Hietzings hervor und betont, wie wichtig ihr die Re-Zertifizierung persönlich ist. Man kann sagen, hier wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt!
Konkrete Maßnahmen für die Zukunft
Unter den geplanten Maßnahmen finden sich spannende Projekte, die sowohl die Jugend als auch die älteren Generationen einbeziehen. So steht die Neugestaltung des Skateparks Auhof auf der Liste – ein Ort, der sicher für viele Jugendliche ein Highlight sein wird. Dazu kommt ein Graffiti-Workshop an der Wiener Wand, der nicht nur kreativ ist, sondern auch Raum für persönliche Ausdrucksformen schafft. Und als ob das nicht genug wäre, wird auch an der Stärkung der Information und Bewusstseinsbildung über familienfreundliche Angebote gearbeitet. Wer weiß, vielleicht finden Eltern bald noch schneller den passenden Spielplatz oder die nächste Freizeitaktivität für ihre Kleinen!
Das Projekt „Jung trifft Alt“ wird ebenfalls ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen Kindern und Senioren zu fördern. Ein bisschen frischer Wind durch die Generationen kann ja nie schaden! Zudem sollen neue Vernetzungsmöglichkeiten für die Hietzinger Jugendlichen eingerichtet werden, um den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu stärken.
Ein Teil einer größeren Initiative
Die Auszeichnung Hietzings steht im Kontext der „Child Friendly Cities Initiative“ von UNICEF, die in über 40 Ländern umgesetzt wird. In Österreich sind auch Städte wie Graz, Amstetten und Klagenfurt als kinderfreundliche Gemeinden zertifiziert. Diese Initiative gibt es bereits seit 2013 und hat das Ziel, kinderfreundliche Entscheidungen auf lokaler Ebene zu betonen. Um als kinderfreundlich anerkannt zu werden, müssen Gemeinden eine Situationsanalyse durchführen und mindestens drei Maßnahmen innerhalb von drei Jahren planen. Es ist also ein Prozess, der gut durchdacht und von jeder Gemeinde ernst genommen werden muss.
In Hietzing wird diese Herausforderung mit Bravour angepackt. Durch Workshops, Fokusgruppen und Arbeitsgespräche sind zahlreiche Ideen und Projekte entstanden, die nun in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Die politischen Vertreter sind sich einig: Die Entwicklung der bestehenden Angebote muss vorangetrieben werden, und neue Begegnungsräume für alle Altersgruppen sind von essenzieller Bedeutung.
Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement in dieser kleinen, aber feinen Ecke Wiens steckt. Hietzing ist nicht nur ein Ort, an dem Familien leben, sondern auch ein Raum, der aktiv gestaltet wird. Man kann sich nur wünschen, dass auch andere Bezirke diesem Vorbild folgen und das Miteinander aller Generationen fördern. Und so bleibt zu hoffen, dass die nächsten Schritte in Richtung Re-Zertifizierung mit ebenso viel Enthusiasmus und Kreativität angegangen werden!
