Heute ist der 28.05.2026 und in Floridsdorf gibt es Grund zur Freude! Denn der Startschuss für das neue Radwegeprojekt auf der Brünner Straße wurde gegeben. Gemeinsam mit Planungsstadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteher Georg Papai und NEOS Wien-Umweltsprecherin Angelika Pipal-Leixner wurde ein bedeutender Schritt in Richtung einer besseren Radinfrastruktur eingeläutet. Und das Beste? Es handelt sich um einen rund ein Kilometer langen Zwei-Richtungs-Radweg, der von Am Spitz bis zur Karl-Schäfer-Straße führt. Damit wird nicht nur ein wichtiger Lückenschluss im Hauptradverkehrsnetz geschaffen, sondern auch die Verbindung von der Floridsdorfer Brücke bis zur Shuttleworthstraße wird optimiert. Insgesamt werden über 2,5 Kilometer neue Radverbindungen entstehen!
Besonders erfreulich ist die geplante Umgestaltung der Brünner Straße, die nicht nur den Radfahrerinnen und Radfahrern zugutekommt. Die Neupflanzung von 23 Bäumen und die Schaffung von 275 m² neuen Grünflächen bringen ein bisschen Natur in die Stadt und verbessern das Stadtbild. Die Bäume werden übrigens mit automatischer Bewässerung versorgt – ein echter Pluspunkt für die Umwelt! Diese Maßnahmen sind Teil der größten Radweg-Offensive in der Geschichte Wiens, die in den letzten fünf Jahren über 100 Kilometer neue Radwege hervorgebracht hat.
Ein radikaler Wandel für Floridsdorf
Doch das ist erst der Anfang! Bereits 2024 sollen weitere Radprojekte in Floridsdorf umgesetzt werden, darunter eine Radroute auf der Floridsdorfer Hauptstraße von der Jedleseer Straße bis zur Schloßhofer Straße. Auch Lückenschlüsse in der Thayagasse und Pinkagasse sind in Planung, damit die Radverbindung nach Niederösterreich reibungslos funktioniert. Das Radwegenetz wird weiterhin durch 1,2 Kilometer beidseitige Ein-Richtungs-Radwege auf der Leopoldauer Straße, einen Zwei-Richtungs-Radweg in der Angerer Straße und viele weitere Projekte ergänzt. Die Julius-Ficker-Straße wird um 350 Meter Radinfrastruktur erweitert, und in der Scheydgasse wird ein Zwei-Richtungs-Radweg über 825 Meter entstehen. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung!
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Wien im Jahr 2026 sogar mit 33 neuen Projekten und rund 12,5 Kilometern neuer Radverkehrsinfrastruktur plant. Die Stadt setzt auf einen umfassenden Ausbau der Radwege und hat sich zum Ziel gesetzt, die Nutzung des Umweltverbundes – also öffentlicher Verkehr, Fuß- und Radverkehr – auf 80% aller Wege zu steigern. Mit einem jährlichen Budget von 20 Millionen Euro für fünf Jahre wird der Radverkehr gefördert. Das ist eine klare Ansage!
Verbesserungen für alle
Die Umgestaltung der Brünner Straße wird nicht nur den Radfahrern zugutekommen. Auch Fußgänger profitieren von neuen Radüberfahrten, Gehsteigvorziehungen und Fahrbahnanhebungen. Sicherheit steht hier an erster Stelle, insbesondere für Kinder, die mit ihrem Fahrrad unterwegs sind. Die Stadt Wien konzentriert sich zudem auf die Verbesserung der durchgängigen Nutzbarkeit der Routen und die sichere Nutzung der Radinfrastruktur. Das klingt doch alles sehr vielversprechend!
Die Wiener Gemeinderat hat bereits 2014 ein Fachkonzept für die Mobilität beschlossen, das den Grundstein für diese Entwicklungen gelegt hat. Es zeigt sich, dass die Stadt nicht nur auf schöne Worte setzt, sondern auch auf konkrete Maßnahmen, um das Radfahren in Wien attraktiver zu machen. Es bleibt spannend, wie sich die Radverkehrsinfrastruktur weiterentwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich für die Floridsdorfer und alle anderen Wiener ergeben werden. Auf jeden Fall – und das kann man sagen – ist das Radfahren in Floridsdorf auf dem besten Weg, zu einer echten Freude zu werden!
