Am heutigen Tag, dem 22.04.2026, gibt es in der Fußballszene Wiens Grund zur Freude: Der Floridsdorfer Athletiksport-Club (FAC) hat von der Österreichischen Fußball Bundesliga (ÖFBL) die Lizenz für die ADMIRAL Bundesliga in zweiter Instanz erhalten. Dies eröffnet dem FAC die Möglichkeit, in die höchste Spielklasse aufzusteigen, ein Schritt, der mit großem Stolz von Geschäftsführer Stefan Krainz gefeiert wird. „Es ist unser fünfter Lizenzerhalt in Folge“, so Krainz, der die Entwicklung des Vereins als ein Zeichen für strukturelle Stabilität und Fortschritt sieht.
Der Weg zu dieser Lizenz war jedoch nicht ganz einfach. Zuvor wurde der Antrag aufgrund eines nicht erfüllten Kriteriums im Bereich „Personell-Administrativ“ abgelehnt. Doch nach der Bestellung von UEFA Pro-Lizenz-Trainer Patrik Schuch konnte das letzte fehlende Kriterium erfüllt werden. Der FAC hat nahezu alle Anforderungen aus eigener Kraft gemeistert, lediglich im Bereich „Infrastruktur“ ist der Verein von Dritten abhängig. Sollte der Aufstieg gelingen, müsste der FAC in die Generali-Arena nach Wien-Favoriten ausweichen, da der eigene Platz nicht „bundesligatauglich“ ist. Eine interessante Entwicklung, die die Fans mit Spannung verfolgen.
Die Herausforderung der Infrastruktur
Trotz der positiven Nachricht bringt der Lizenzerhalt für den FAC auch Herausforderungen mit sich. Es ist wichtig zu erwähnen, dass dieser Lizenzerhalt keine zusätzlichen finanziellen Mittel zur Folge hat, da der Lizenzbonus nur an Zweitligisten vergeben wird, die in einem bundesligatauglichen Stadion spielen. Dies stellt den FAC vor die Frage, wie die Finanzierung eines möglichen Aufstiegs gestaltet werden kann.
In der aktuellen Fußballlandschaft ist Transparenz besonders wichtig. So hat auch der FK Austria Wien seine Lizenz für die kommende Saison erhalten, unter der Auflage, „aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen“ vorzulegen. Thomas Hofer-Zeni, Vorsitzender des Senates 5, betont die Verantwortung der Klubs für die Einhaltung ihrer Budget-Pläne. Diese wirtschaftliche Verantwortung ist nicht zu unterschätzen, insbesondere in einer Zeit, in der Einnahmen aus Transfererlösen und Einsparungen für viele Clubs entscheidend sind.
Ein Blick in die Zukunft
Die Lizenzvergabe ist nicht nur ein bürokratischer Akt, sondern auch ein Signal für die Zukunft des Vereins. Mit dem Lizenzerhalt hat der FAC die Chance, sich in der österreichischen Fußballlandschaft weiter zu etablieren. Es bleibt abzuwarten, wie die nächsten Monate verlaufen werden und ob der FAC tatsächlich den Sprung in die Bundesliga schafft. Die Fans können sich auf spannende Zeiten freuen, während der Verein weiterhin an seiner Vision arbeitet.
Insgesamt zeigt sich, dass der FAC auf einem guten Weg ist, auch wenn die Herausforderungen nicht zu unterschätzen sind. Der Wiener Fußball bleibt in Bewegung, und der FAC könnte bald eine wichtige Rolle im Oberhaus spielen.