Heute ist der 29. Mai 2026 und es gibt Anlass zur Freude in Meidling! Nach einer langen Durststrecke, in der die Züge der U6 an der Tscherttegasse nur in eine Richtung hielten, ist es nun endlich soweit: Die Modernisierungsarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass die Züge wieder in beide Richtungen halten können. Das ist nicht nur ein kleiner Schritt für die Wiener Linien, sondern ein echter Meilenstein für die Anwohner und alle, die auf diese wichtige Verbindung angewiesen sind.

Die Einschränkung, die mehr als ein Jahr andauerte, war notwendig, um die Station barrierefrei zu gestalten. Die Arbeiten begannen im April 2025 und sollen insgesamt 10 Millionen Euro kosten. Das Ziel? Eine völlig neue Station, die nicht nur älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sondern auch Familien mit Kinderwagen den Zugang erleichtert. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ) sprach von der Erfüllung eines langjährigen Wunsches der Anwohner. Und das kann man nur unterschreiben! Der neue Zugang über den Miep-Gies-Park und die breiteren Bahnsteige sind nur einige der vielen Verbesserungen, die die Station künftig bieten wird.

Die Modernisierung im Detail

Seit Beginn der Bauarbeiten waren die Einschränkungen nicht ohne Herausforderungen. Von Mai bis Dezember 2025 konnten die Züge in Richtung Floridsdorf nicht halten, und ab Februar 2026 war die Richtung Siebenhirten betroffen. Es war ein ständiges Hin und Her, das manche Fahrgäste sicher zur Verzweiflung gebracht hat. Doch die breiteren Bahnsteige, der neue Boden und die Erweiterung der Überdachung sind bereits fertiggestellt – das sieht schon richtig vielversprechend aus!

Bis zum Sommer 2026 sollen auch die neue Fußgängerbrücke und die zusätzlichen Eingänge bereit sein. Ich kann mir vorstellen, dass das für viele Pendler eine echte Erleichterung sein wird. Einfacher, schneller und vor allem barrierefrei – das klingt nach einem echten Upgrade für die Station Tscherttegasse.

Ein Schritt in die Zukunft der Barrierefreiheit

Doch das ist nicht nur ein einmaliges Projekt. Die Barrierefreiheit ist ein zentrales Element der ÖPNV-Strategie 2030 in Wien. Mobilitätsangebote müssen für alle zugänglich werden, um der Daseinsvorsorge gerecht zu werden. Das umfasst nicht nur die Stationen, sondern die gesamte Reisekette – von Haltestellen über Zuwege bis hin zu den Fahrzeugen selbst. In der Stadt wird kontinuierlich daran gearbeitet, dass alle Menschen – egal ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder einfach nur mit einem schweren Koffer – problemlos von A nach B kommen.

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Der barrierefreie Ausbau wird durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert. Das bedeutet, dass Kommunen und Verkehrsunternehmen finanziell unterstützt werden, um die notwendigen Investitionen zu stemmen. Und das ist gut so, denn die Barrierefreiheit betrifft nicht nur die Stationen, sondern auch die Ausstattung der Fahrzeuge. Stellplätze für Rollstühle, Fahrräder und andere Hilfsmittel sind mittlerweile Pflicht, ebenso wie komfortable Innenraumgestaltungen. Man möchte ja nicht, dass sich jemand in einem überfüllten Zug wie ein Sardine fühlt, oder?

Die Tscherttegasse ist also nur ein Teil eines größeren Bildes, das in den nächsten Jahren weitergemalt wird. Mit jeder Modernisierung rückt Wien ein Stück näher an die Vision einer inklusiven und barrierefreien Mobilität. Da bleibt einem nur zu wünschen, dass die Arbeiten zügig voranschreiten und wir bald in einer Stadt leben, in der jede Ecke für jeden zugänglich ist. Auf die nächsten Schritte!