In der pulsierenden Metropole Wien, genauer gesagt in Aspern, tut sich etwas ganz Spannendes im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Kooperation zwischen OMV und Wien Energie bringt eine innovative Geothermie-Anlage auf den Weg, die nicht nur die Erwartungen übertrifft, sondern auch frischen Wind in die Wärmeversorgung der Stadt bringt. Wer hätte gedacht, dass aus den Tiefen der Erde so viel Energie fließen kann? Die neuesten Testergebnisse zeigen, dass die Temperaturen und die Leistung der Anlage weit über das hinausgehen, was ursprünglich prognostiziert wurde. Das ist schon fast ein kleines Wunder!

Statt der anfänglich geplanten 20.000 Haushalte sollen künftig nun sogar 25.000 Wiener mit der warmen Umarmung der Geothermie versorgt werden. Das freut nicht nur die Bewohner, sondern trägt auch zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Die Fördertests, die im Herbst 2025 starteten, lieferten überraschende Ergebnisse: Bei Looptests wurden Temperaturen von 104 Grad Celsius gemessen – statt der erwarteten 100 Grad. Das klingt ja fast nach einem heißen Bad in den Tiefen der Erde!

Ein Schritt in die Zukunft

Das Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro wird durch Mittel des Klimaschutzministeriums, den Klima- und Energiefonds sowie die Europäische Investitionsbank unterstützt. Ein echter Schub für die nachhaltige Entwicklung der Stadt! Die Bohrungen für die Tiefengeothermie-Anlage wurden im Juli 2025 erfolgreich abgeschlossen. Und die ersten Testungen haben bereits begonnen. Das ist wie ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die ersten Testergebnisse werden im Frühjahr 2026 erwartet – ein spannender Moment für alle Beteiligten.

Diese Anlage ist das Pilotprojekt des Joint Ventures „deeep“, und die Detailplanung sowie die Ausschreibungen für die Obertage-Anlage stehen in den Startlöchern. Die Errichtung des gesamten Gebäudes ist für Anfang 2027 angesetzt, und die Inbetriebnahme wird für Anfang 2029 erwartet. Langfristig ist die Vision, bis zu sieben solcher Anlagen in Wien zu realisieren, die gemeinsam eine Gesamtleistung von 200 Megawatt haben sollen. Das würde bedeuten, dass bis zu 200.000 Haushalte mit dieser grünen, nachhaltigen Wärme versorgt werden könnten – das ist schon eine Ansage!

Wärme für alle

Ulli Sima, die Stadträtin, hebt die Bedeutung der Fernwärme für das klimafreundliche Heizen bis 2040 hervor. Es ist ein gemeinsames Ziel, das alle Wiener*innen betrifft. Die Fernwärme, die über wärmegedämmte Rohrsysteme transportiert wird, soll nicht nur die Wohngebäude, sondern auch die Lebensqualität in der Stadt verbessern. Mit der geothermischen Wärme wird die bestehende Infrastruktur umgerüstet, um die Leitungsverluste zu minimieren und die Effizienz der Wärmepumpen zu steigern. Das klingt doch nach einer Win-win-Situation!

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Interessierte können sich im Infocenter am Anlagengelände über das Projekt und die Technologie informieren. Und das Beste daran? Führungen sind kostenlos! Man muss nur eine kleine Voranmeldung für Gruppen machen. So wird das Thema Geothermie für alle greifbar und verständlich. Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, woher ihre Wärme kommt und wie sie zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Stadt beitragen können.

In einer Welt, in der der Klimawandel immer mehr spürbare Auswirkungen hat, sind solche Projekte von großer Bedeutung. Wien Energie hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 etwa ein Viertel der Wiener Fernwärme aus Tiefengeothermie zu gewinnen. Das ist ein mutiger Schritt in eine grünere Zukunft, und wir sind gespannt, wo uns diese Reise noch hinführt!