Heute ist der 1.06.2026 und die Vorfreude auf ein ganz besonderes Ereignis in Karben-Petterweil ist bereits spürbar. Am 9. Juli 2026, genau 177 Jahre nach einer historischen Rede von Robert Blum, wird die Uraufführung des Theaterstücks „Robert Blum in Petterweil“ stattfinden. An diesem bedeutenden Ort, wo Blum 1848 auf Einladung des Pfarrers Heinrich Christian Flick sprach, wird die Aufführung am Ehrenmal inszeniert – ein Denkmal, das am Ortseingang Richtung Burgholzhausen steht.
Die Premiere wird inmitten einer Wiese an der Ecke Rodheimer Straße/Walter-Rohmeis-Straße, direkt am Friedhof, stattfinden. Und das Beste? Der Eintritt ist frei! Besucher sind eingeladen, ihr eigenes Essen und Getränke mitzubringen. Eine wahrhaftige Picknick-Atmosphäre, die den Abend zu einem intimen Erlebnis machen wird. Das Stück wird an drei Tagen – dem 9., 10. und 11. Juli – jeweils um 18 Uhr aufgeführt, und am 12. Juli gibt es eine Matinee um 11 Uhr, bei der über die Aufführungen diskutiert werden kann. Ein bisschen wie ein Treffpunkt für Nachdenker und Geschichtsliebhaber!
Ein Blick auf das Leben von Robert Blum
Die Regie führt Maxime Mourot, während Peter Michalzik, der Autor und künstlerische Leiter, sich seit zwei Jahren mit dem Leben von Robert Blum beschäftigt. Blum, ein wichtiger Akteur während der Revolution von 1848, wurde am 9. November 1848 in Wien hingerichtet, nachdem er aktiv am Oktoberaufstand teilgenommen hatte. Das Stück thematisiert nicht nur Blums bewegtes Leben, sondern auch die Geschichte des Gedenksteins, der 1852 entfernt und 1895 wieder aufgestellt wurde. Eine spannende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die in der Gegenwart lebendig wird!
Mit der Absicht, das Thema Demokratie in den Vordergrund zu rücken, haben Michalzik und Mourot das Projekt ins Leben gerufen. Sie haben während der Vorbereitungen viel mit Einwohnern gesprochen, um deren Perspektiven einzubeziehen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie das Theater die Gemeinschaft einbezieht und gleichzeitig die Erinnerung an eine so bedeutende Figur der Geschichte wachhält.
Die Mitwirkenden und das Konzept
Unter den Schauspielern finden sich talentierte Namen wie Katharina Kurschat und Eike Mathis Hackmann. Auch Michael Quast wird irgendwie involviert sein – aber nicht persönlich. Das lässt Raum für Spekulationen! Es wird spannend zu sehen, wie die verschiedenen Talente zusammenkommen, um das Erbe von Blum auf die Bühne zu bringen.
Das Konzept, das Theaterstück in ein Picknick einzubetten, ist wirklich genial. Es schafft eine entspannte Atmosphäre, in der die Zuschauer nicht nur zuschauen, sondern auch Teil des Geschehens werden können. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Wiese mit Decken und einem Hauch von frischem Gras gefüllt ist, während die Darsteller die Geschichten von einst lebendig werden lassen.
Wenn man darüber nachdenkt, ist es nicht nur eine Aufführung – es ist eine Erinnerung, eine Feier, und vielleicht sogar eine Anregung, über die eigene Rolle in der demokratischen Gesellschaft nachzudenken. Die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind wichtig, und in einer Stadt wie Wien, die so reich an Geschichte ist, wird dieser Aspekt besonders spürbar. Es bleibt nur zu hoffen, dass viele Menschen den Weg nach Karben-Petterweil finden und sich von der Magie des Theaters verzaubern lassen!
