Das AUVA-Traumazentrum in Wien-Brigittenau, vormals bekannt als das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler, steht vor einer umfassenden Sanierung. Man könnte sagen, es hat seine besten Jahre hinter sich – das Gebäude ist über 50 Jahre alt und braucht dringend bau- und brandschutztechnische Maßnahmen. Das Problem? Diese Arbeiten sind im laufenden Betrieb einfach nicht zu bewerkstelligen. Daher wird bis Ende des Jahres die stationäre Versorgung ins Traumazentrum Meidling sowie ins AKH Wien verlagert. Ein bisschen wie ein Umzug, nur ohne die schönen neuen Wände, die man sich wünscht.

Aber keine Sorge, für selbstkommende Patienten bleibt eine Erstuntersuchungsambulanz in Brigittenau bestehen. Das ist doch ein kleiner Lichtblick, oder? Ab Anfang 2025 wird es dann während der Planungs- und Bauarbeiten weitere Übergangslösungen am Standort geben. Die Umbauarbeiten werden in enger Kooperation mit der Stadt Wien, der Wirtschaftskammer Wien und verschiedenen medizinischen Institutionen durchgeführt. Ziel ist es, die medizinische Versorgung weiterzuentwickeln. Schließlich haben im Traumazentrum Brigittenau zuletzt rund 65.000 Patientinnen und Patienten jährlich nach Unfällen Hilfe gesucht. Das ist eine Menge, die nicht einfach ignoriert werden kann!

Ein Umzug ist mehr als nur Kisten packen

Natürlich bringt ein solcher Umzug auch seine Herausforderungen mit sich. Die Wiener FPÖ hat bereits Bedenken geäußert, dass die Verlagerung von 900 Operationen auf andere Spitäler zu Chaos führen könnte. Ein bisschen wie beim Verlegen von Fliesen – einmal falsch verlegt, und man hat ein ziemliches Durcheinander. Damit die Patienten gut vorbereitet sind, gibt es einige Dinge, die sie mitbringen sollten, wenn sie ins neue Traumazentrum in Meidling wechseln. Dinge wie Handtücher, Toilettenartikel, Hausschuhe und sogar einen Morgenmantel. Man will ja schließlich nicht im Krankenhaus wie ein schlafender Yeti aussehen, oder?

Hilfsmittel sollten ebenfalls nicht vergessen werden. Brille, Hörgerät oder Zahnersatz – all das kann wichtig sein. Und wer Medikamente einnimmt, sollte diese ebenfalls mitbringen und mit dem behandelnden Arzt absprechen. Ein kleiner Tipp am Rande: Größere Geldbeträge oder wertvolle Dinge lässt man besser zu Hause. Ein Zimmersafe ist zwar nett, aber braucht man wirklich Geld für die Tageszeitung im Krankenhaus?

Qualität und Sicherheit im Fokus

Doch warum all diese Änderungen? Die Antwort könnte in einem größeren Kontext liegen. Krankenhäuser werden in Leistungsgruppen eingeteilt, und es werden Mindestanforderungen an die Qualität festgelegt. Das heißt, nur die Einrichtungen, die die notwendige technische Ausstattung sowie das entsprechende Fachpersonal nachweisen können, dürfen Leistungen erbringen. Das Ziel ist klar: die Stärkung der Qualität der medizinischen Versorgung. Auch wenn die Krankenhausplanung in Deutschland von den einzelnen Bundesländern verantwortet wird, könnte diese Reform auch für Wien von Bedeutung sein.

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In einer Stadt wie Wien, wo das Gesundheitswesen ständig in Bewegung ist, bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Die Sanierung und der Umbau des Traumazentrums in Brigittenau sind nur das jüngste Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Qualität der medizinischen Versorgung zu garantieren. Also, wenn man das nächste Mal über die Brigittenau schlendert, denkt daran: Hier wird nicht nur umgebaut, hier wird die Zukunft der medizinischen Versorgung gestaltet!