Heute, am 8. Juni 2026, feiern wir in Österreich nicht nur den warmen Sommerwind, sondern auch ein ganz besonderes Jubiläum. Vor 30 Jahren, im Zuge des EU-Beitritts, begann eine neue Ära der öffentlichen Beschaffung. Das Vergaberecht, damals noch ein junges Rechtsgebiet, hat sich seitdem zu einem strategischen Steuerungsinstrument der europäischen Wirtschaftspolitik entwickelt. Ein wichtiger Akteur in dieser Entwicklung ist die Kanzlei Schramm Öhler, die 1996 gegründet wurde und seitdem mit viel Engagement und Expertise auf Vergaberecht spezialisiert ist.

Die Kanzlei, die mittlerweile zu den führenden Spezialkanzleien des Landes zählt, hat sich in den letzten drei Jahrzehnten einen Namen gemacht. Mit 12 Partnern, über 50 Juristen und mehr als 110 Mitarbeitern in fünf Standorten ist Schramm Öhler die größte auf Vergaberecht spezialisierte Sozietät in Österreich. Das Team hat sich nicht nur durch Fachwissen, sondern auch durch innovative Ansätze in der Vergabepraxis hervorgetan. Diese Praxis hat sich, besonders während der Herausforderungen der Covid-Pandemie und der Energiewende, als äußerst flexibel und anpassungsfähig gezeigt.

Der Weg zur Transparenz und Nachhaltigkeit

Gestern fand ein spannender Jour fixe mit führenden Vergaberechtsexperten statt. Rund 100 Gäste lauschten den Ausführungen von Michael Fruhmann, Leiter der Stabstelle Vergaberecht im Bundesministerium für Justiz, und Thomas Ziniel, Richter am Bundesverwaltungsgericht. Im Mittelpunkt stand die BVergG-Novelle 2026 und die Auswirkungen auf die Auftraggeber:innen in Österreich. Die Diskussionen über diese Novelle haben jahrelang angedauert – und jetzt steht sie vor der Tür!

Ein zentrales Anliegen der Novelle ist die Stärkung der Transparenz in Vergabeverfahren. Es wurden Maßnahmen vorgestellt, die den Einsatz von eForms und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit betonen. Themen wie Lebenszykluskosten und die Verpflichtung zur Beschaffung energieeffizienter Produkte stehen auf der Agenda. Das Ziel? Die Qualität der Ausschreibungen zu verbessern – besonders wichtig in Zeiten von Budgetdruck und Sparmaßnahmen. Die Zuhörer waren begeistert von den Einblicken und der Möglichkeit, sich auszutauschen.

Ein Blick in die Zukunft

Die öffentliche Beschaffung hat sich in den letzten drei Jahrzehnten grundlegend verändert. Während vor einigen Jahren noch der Fokus auf den klassischen Aspekten lag, stehen heute Innovation und regionale Wertschöpfung im Vordergrund. Technologische Entwicklungen, wie etwa der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen, könnten sich als Katalysatoren für mehr Effizienz herausstellen. Und das ist noch nicht alles! Die europäische Gesetzgebung, die durch Verordnungen wie die EU-Verordnung 2024/1781 oder 2024/1735 geprägt wird, sorgt dafür, dass Auftraggeber:innen künftig noch mehr Verantwortung tragen müssen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Herausforderungen, die sich aus den neuen Vorgaben ergeben, sind vielfältig. Die EU fördert nicht nur nachhaltige Produkte, sondern auch Technologien, die zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Das sind große Aufgaben, die auf die öffentliche Hand zukommen! Gleichzeitig wächst der Bedarf an spezialisierten Beratern – für unterschiedliche Branchen und Verfahren. Die Kanzlei Schramm Öhler hat hier schon einige Maßnahmen ergriffen, um sich und ihre Klienten auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten.

Ein weiterer Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Veränderung in der Kanzleiwelt. Lange Zeit war diese eine Männerdomäne, was für viele Frauen strukturelle Nachteile mit sich brachte. Doch Schramm Öhler setzt aktiv Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf um, einschließlich eines eigenen Elternschaftsmodells. Damit reagiert die Kanzlei nicht nur auf gesellschaftliche Veränderungen, sondern setzt auch Impulse innerhalb der Branche.

Die Zukunft des Vergaberechts in Österreich verspricht spannend zu werden. Mit einem klaren Fokus auf Innovation, Transparenz und Nachhaltigkeit stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Kapitel. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklungen der kommenden Jahre aussehen werden, aber eines ist sicher: Die Kanzlei Schramm Öhler wird weiterhin an vorderster Front mitwirken.