Wiener Kunstszene erfindet sich neu: Die Astoria Artshow läutet eine aufregende Ära ein
Wien, die Stadt der Kunst und Kultur, hat eine aufregende Neuigkeit, die die Herzen der Kunstliebhaber höherschlagen lässt: Der Verein „Vienna Art United“ (VAU) wurde gegründet! Eine Initiative von rund 30 Wiener Galerien, die gemeinsam eine neue internationale Kunstmesse ins Leben rufen wollen. Das Ziel? Wien als Kunstmetropole weiter zu stärken und eine Messe zu schaffen, die mit den großen Namen in der Kunstszene mithalten kann – ganz im Sinne von Madrid, Köln oder Turin. Und das Beste daran: Stadt und Bund stehen hinter diesem Vorhaben und unterstützen es finanziell. Das gibt der Sache gleich einen ganz anderen Schwung!
Die erste Veranstaltung, eine „Preview Edition“ namens „Astoria Artshow“, findet vom 10. bis 13. September 2023 in einer historischen Autogarage im achten Bezirk statt. Man kann sich schon jetzt auf eine spannende Atmosphäre freuen, wenn die Kunstwerke inmitten von nostalgischem Flair präsentiert werden. Das ist auch wichtig, denn die bisherigen Wiener Kunstmessen wie „Viennacontemporary“ und „Spark“ finden in diesem Jahr nicht statt, was die Kunstszene ein wenig in die Knie gezwungen hat. Aber jetzt kommt frischer Wind!
Ein starkes Team für eine neue Ära der Kunst
Markus Peichl, der Vorsitzende des Vereins, und sein Vorstand, bestehend aus Kunstkennern verschiedener Generationen und Genres – darunter Thomas Krinzinger, Isabell Steineck, Antonia Lia Orsi, Maximilian Thomann und Karoline Hilger – arbeiten Hand in Hand an dieser Vision. Sie haben auch die Unterstützung von rund 107 Künstlerinnen, darunter namhafte wie Heimo Zobernig und Jakob Lena Knebl, die eine Erklärung für die VAU-Initiative unterzeichnet haben. Die Aufbruchstimmung ist förmlich greifbar! So soll eine große Unabhängigkeit von anderen Investoren gewährleistet werden – das ist ein echter Gewinn für die Kunstszene in Wien.
Die Messe wird in zwei Sektionen aufgeteilt: eine für junge Kunst und eine für renommierte internationale Kuratoren. Das ist genial, denn so wird sowohl frisches Talent gefördert als auch etablierten Künstlerinnen eine Plattform geboten. Um die kleineren Galerien nicht auszubremsen, wurden die Teilnahmegebühren an die Umsatzstärke der Galerien angepasst. Das ist ein smarter Schachzug, um alle in den gleichen Topf zu werfen und eine bunte Mischung zu schaffen.
Der Kontext: Kunst im Herzen Wiens
Wien ist nicht nur eine Stadt mit beeindruckenden Gebäuden und köstlichem Kaffee, sondern auch eine Kulturhauptstadt mit einer lebendigen künstlerischen Landschaft. Das ganze Jahr über wird hier gefeiert, ausgestellt und entdeckt – von der „viennacontemporary“, die 2012 ins Leben gerufen wurde, über die alternative Kunstmesse „Parallel Vienna“ bis hin zu den Wiener Festwochen, die seit 1951 ein fester Bestandteil des kulturellen Kalenders sind. Auch die bevorstehenden Veranstaltungen wie die Art Vienna und das Filmfestival am Rathausplatz versprechen, die Bühne für Kreativität und Innovation zu sein.
Die neue Kunstmesse „Astoria Artshow“ könnte also der erste Schritt in eine neue Ära für Wien sein, um den Kunstort zu stärken und Künstler*innen eine Stimme zu geben. Mit einem starken Team hinter sich und der Unterstützung von Stadt und Bund darf man gespannt sein, welche Impulse diese Messe setzen wird. Eines ist sicher: Die Wiener Kunstszene hat noch lange nicht ausgedient!
