In Wien tut sich was! Die Stadt hat sich aufgemacht, ein zukunftsträchtiges Projekt zu starten, das nicht nur die Stadtentwicklung revolutionieren könnte, sondern auch als Vorbild für ganz Europa dienen soll. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „ADUCAT“ werden moderne Technologien wie Satellitendaten und künstliche Intelligenz genutzt, um die Stadt besser zu steuern. Vizebürgermeisterin Barbara Novak hat Wien nicht ohne Grund als „First Mover in Europa“ bezeichnet – hier wird Zukunft greifbar!
Die Idee hinter ADUCAT ist spannend: Durch die Verknüpfung von Daten aus dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, Radarfernerkundung und InSAR-Technologien sollen wichtige Aspekte wie Temperaturentwicklungen, Vegetationsflächen und sogar Bodenbewegungen im Blick behalten werden. Das Ziel? Eine bessere Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener, sowie eine effiziente Steuerung von Klimafragen und der Entwicklung von Grünräumen und Infrastruktur. Ein urbaner Datenraum wird als Herzstück des Projekts dienen, wo all diese Informationen zusammenfließen.
Fokussierte Bereiche für eine lebenswerte Stadt
ADUCAT hat sich auf drei zentrale Bereiche konzentriert, die für die Stadtentwicklung von Bedeutung sind. Im Rahmen von „Cool City“ sollen Maßnahmen gegen Hitze und klimaangepasster Städtebau entwickelt werden. Denn die Hitze der Sommer in Wien kann ganz schön drückend sein! „Green City“ hingegen zielt auf das satellitengestützte Monitoring von Grünflächen ab – eine tolle Sache, die den Erhalt und die Pflege unserer Parks und Gärten unterstützen kann. Und schließlich gibt es noch „Safe City“, wo die frühzeitige Erkennung von Bodenbewegungen und Infrastrukturveränderungen im Fokus steht. Das klingt nach einer soliden Grundlage, um die Stadt auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.
Mit einer Förderung von rund fünf Millionen Euro und einer Laufzeit bis März 2029, ist Wien eines von 20 geförderten Projekten aus über 110 Bewerbungen. Das zeigt, wie ernst es der Stadt mit diesem Vorhaben ist! Und nicht nur Wien ist beteiligt, sondern auch 13 Partnerorganisationen aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft sowie internationale Transferpartner aus Städten wie Udine, Zagreb und Guimarães. Ein echtes europäisches Gemeinschaftsprojekt!
Die Rolle von Copernicus
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist das Copernicus-Programm, welches aus verschiedenen Komponenten besteht. Die Weltraumkomponente wird von den Sentinel-Missionen getragen, die eine Vielzahl von Satelliten umfassen – vom Sentinel-1 bis zum Sentinel-6. Diese Satelliten liefern wichtige Daten, die für die Stadtentwicklung von Bedeutung sind. Außerdem sind Erweiterungs-Missionen geplant, die ab den späten 2020er Jahren starten sollen. Das gibt Anlass zur Hoffnung auf noch präzisere Daten und innovative Lösungen!
Ein weiterer erfreulicher Aspekt ist der nationale Zugang zu den Copernicus-Daten über CODE-DE. Hier können Behörden, Forschungseinrichtungen und sogar Privatpersonen kostenlos auf die aktuellen Daten zugreifen und diese nutzen. Und das ist nicht nur für die Wissenschaftler von Bedeutung! Auch die Stadtverwaltung kann so die Entwicklung von Wien besser steuern.
Ein Blick in die Zukunft
Das Copernicus-Programm bietet ein riesiges Potenzial für die Stadtentwicklung – und Wien ist hier ganz vorne mit dabei. Die gesammelten Daten, wie etwa die präzisen Informationen aus dem „Sentinel2-DE“ Bildmosaik, könnten dabei helfen, die Stadt noch grüner und lebenswerter zu gestalten. Wer hätte gedacht, dass Satelliten und künstliche Intelligenz so viel Einfluss auf unser tägliches Leben haben würden? Wien zeigt uns, dass Innovation und Tradition Hand in Hand gehen können. Und das ist doch einfach nur spannend!