In der bunten Welt der Wiener Kulturszene gibt es einen Geheimtipp, der längst zu einem festen Bestandteil geworden ist: das Festival „Intermezzo“. Ursprünglich im Kabarett Niedermair gestartet, hat sich das Event nun in die ehrwürdigen Hallen der Wiener Staatsoper gewagt. Vom 1. bis 3. Juli 2026 wird die Staatsoper in ein Haus des Humors verwandelt, und die Vorfreude auf dieses kompakte, aber hochkarätige Festival ist spürbar.

Den Auftakt macht die markante Stimme der aktuellen Kabarettszene, Lisa Eckhart, mit ihrem Programm „Ich war mal wer“. Eckhart, die ihre Karriere im Niedermair begann, hat sich über die Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut. Der Eröffnungsabend wird von David Stockenreitner humorvoll gestaltet, der das Publikum auf einen Abend voller Lachen einstimmt. Der Kontrast zwischen dem feierlichen Opernambiente und dem lebhaften Kabarettton wird den Auftaktabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Ein Programm voller Talente

Am 2. Juli wird der Abend von Thomas Stipsits gestaltet, der mit seiner Band die Bühne betreten wird. Stipsits, ein wahres Multitalent in der österreichischen Musiklandschaft, ist nicht nur Kabarettist, sondern auch Krimi- und Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur. Mit seinem Programm, das sich dem Austropop widmet, wird er in der Wiener Staatsoper für einen der publikumsstärksten Höhepunkte des Festivals sorgen. Die Band, bestehend aus Christina Zauner (Keyboards), Thomas Hechenberger (E-Gitarre, Backing Vocals), Raphaela Fries (Drums), Michael Mozeth (Bass, Backing Vocals) und Chris Harras (Akustik-Gitarre, Backing Vocals), wird die musikalische Darbietung bereichern.

Am Festivalende wird Martin Frank mit seinem Programm „Grüße aus Allegro Süd“ für einen würdigen Abschluss sorgen. Frank ist bekannt für seine Verbindung von Tempo, Musik und Selbstironie, und wird von Franziska Wanninger unterstützt. Gemeinsam bieten sie ein Finale, das Leichtigkeit und Präzision vereint und die Zuschauer in eine heitere Stimmung versetzt.

Kabarett – Eine lange Tradition

Das Kabarett hat in Österreich eine lange und bewegte Geschichte, die bis in die letzten Jahrzehnte der Habsburgermonarchie zurückreicht. Mit der Eröffnung des „Bierkabaretts Simplicissimus“ im Jahr 1912 begann eine neue Ära der Unterhaltung. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Kabarett zu einem wichtigen Teil der Wiener Kultur, vor allem bei einem jüdischen, bürgerlich-liberalen Publikum. Bekannte Kabarettisten wie Hermann Leopoldi, Fritz Grünbaum und Armin Berg prägten diese Zeit.

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Nach 1945 erlebte die Szene eine Wiederbelebung durch jüdische Heimkehrer wie Karl Farkas und Gerhard Bronner. In den 1960er Jahren erlebte das Kabarett mit Programmen, die auch politische Kritik beinhalteten, seine Blütezeit. Heute, im Jahr 2026, ist das Kabarett so lebendig wie nie zuvor und wird durch Festivals wie „Intermezzo“ weiterhin gefeiert. Für weitere Informationen zum Festival ist die Website intermezzo.wien eine wertvolle Anlaufstelle.